Meinungen

Fünf Fragen
Jermina de Assunção Jersild ChirindzaIch aus Maputo wollte mal raus in die Welt, ihren Horizont erweitern. Dass es dann Deutschland geworden ist, war eher ein Zufall. Jetzt macht es ihr Spaß, in der Freien Kinderschule in Frankfurt zu arbeiten.
Krieg im Iran
Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran relativiert der Bundeskanzler das Völkerrecht. Aber schlimmer noch: Er verschweigt die weltpolitischen Folgen und behauptet, dieser Krieg werde Gutes bringen. Eine erschreckend schlichte Sicht, meint Bernd Ludermann.
Religionsfreiheit
Vier von fünf Menschen auf diesem Planeten sind gläubig. Eine werteorientierte Außenpolitik kommt deshalb an der Religion nicht vorbei, sagt Thomas Rachel, Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit.
Wasserpolitik
Großbritannien hat als Kolonialmacht das Recht auf das Wasser des Nils allein Ägypten zugesichert. Mit dem Großstaudamm in Äthiopien ist diese Ordnung überwunden. Europa sollte seine Politik der Realität anpassen, meint Kiflemariam Gebre Wold.
Herausgeberkolumne
Zehn Jahre nach dem wegweisenden Klimaabkommen von Paris gibt es durchaus Fortschritte beim Klimaschutz. Eine Gruppe von 80 Ländern will den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen vorantreiben. Gut so, kommentiert Bernd Nilles, Geschäftsleiter von Fastenaktion.
Krieg im Sudan
Seit April 2023 kämpfen im Sudan die Rapid Support Forces gegen die sudanesische Armee um die Kontrolle über Land und Ressourcen. Der Krieg bringt Hunger und große Not. Bob Kitchen koordiniert die Nothilfe des International Rescue Committee und berichtet, wie es dort Hilfe leistet.
Bangladesch
Im August 2024 stürzten Studenten in Bangladesch die damalige Premierministerin Sheikh Hasina. Seitdem ist Nobelpreisträger Muhammed Yunus Übergangspräsident. Über seine Bilanz und die Wahlen spricht Philip Gain, Direktor der Organisation SEHD.
Costa Rica
In Costa Rica hat Laura Fernández die Präsidentschaftswahl klar gewonnen und im Parlament nun die absolute Mehrheit. Der Rechtpopulismus hat sich in einem Land durchgesetzt, das als erfolgreiches Gegenmodell dazu galt, kommentiert Lars Bedurke von Brot für die Welt.
Tansania
In Tansania hat die Regierung unter Präsidentin Samia Hassan die Proteste nach den Präsidentenwahlen im Oktober brutal niedergeschlagen; es gab wohl mehr als 1000 Tote. Der Politikwissenschaftler Thabit Jacob gibt einen Eindruck von der aktuellen Lage im Land.
Klima-Ungleichheit
Dass Großinvestoren aus Eigeninteresse den Umstieg auf grünes Wirtschaften vorantreiben, ist eine Illusion. Wer Klimaschutz will, muss gegen die absurde Vermögenskonzentration vorgehen.
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