Meinungen
Kuwait
Immer wieder attackiert der Iran die Staaten am Persischen Golf. Bader Al Saif von der Universität von Kuwait verurteilt das scharf – genauso wie die Angriffe Israels und der USA auf den Iran. Nötig seien eigene Verhandlungen der Golfstaaten mit Iran.
E-Commerce
Auf der jüngsten WTO-Ministerkonferenz haben die Länder des globalen Südens durchgesetzt, dass auf digitale Produkte wieder Zölle erhoben werden dürfen. Das zeigt: Kämpfen lohnt sich, meint Sven Hilbig, Handelsexperte von Brot für die Welt.
Fünf Fragen
Religiöse Minderheiten haben es oft nicht leicht in Indonesien. Fanny Syariful Alam organisiert in der Bandung School of Peace deshalb Kurse für junge Leute, um die Akzeptanz für Diversität zu fördern.
Onlinekriminalität
Kambodscha ist ein Zentrum für internationalen Onlinebetrug. Das Land geht jetzt dagegen vor, aber nur unter starkem Druck von außen. Zusätzlich braucht es strenge Regeln für das globale Finanzwesen, meint Bernd Ludermann.
Medien
Sich zur Pressefreiheit zu bekennen heißt nicht nur, verfolgte Journalisten zu schützen, sondern auch, unabhängige Medien zu fördern und die Machtkonzentration auf dem Medienmarkt strenger zu kontrollieren, kommentiert Barbara Erbe.
Horn von Afrika
Der vor gut drei Jahren beendete Krieg in Tigray droht wieder aufzuflammen – diesmal aber ist Eritrea mit Äthiopiens Gegnern verbündet. Solch ein Krieg würde direkt den Sudan, den Südsudan und Somalia erfassen und indirekt weitere Länder, warnt Kjetil Tronvoll von der Universität Oslo.
Fünf Fragen
Jermina de Assunção Jersild ChirindzaIch aus Maputo wollte mal raus in die Welt, ihren Horizont erweitern. Dass es dann Deutschland geworden ist, war eher ein Zufall. Jetzt macht es ihr Spaß, in der Freien Kinderschule in Frankfurt zu arbeiten.
Krieg im Iran
Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran relativiert der Bundeskanzler das Völkerrecht. Aber schlimmer noch: Er verschweigt die weltpolitischen Folgen und behauptet, dieser Krieg werde Gutes bringen. Eine erschreckend schlichte Sicht, meint Bernd Ludermann.
Religionsfreiheit
Vier von fünf Menschen auf diesem Planeten sind gläubig. Eine werteorientierte Außenpolitik kommt deshalb an der Religion nicht vorbei, sagt Thomas Rachel, Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit.
Wasserpolitik
Großbritannien hat als Kolonialmacht das Recht auf das Wasser des Nils allein Ägypten zugesichert. Mit dem Großstaudamm in Äthiopien ist diese Ordnung überwunden. Europa sollte seine Politik der Realität anpassen, meint Kiflemariam Gebre Wold.
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