Umwelt
Ruandas Hauptstadt Kigali renaturiert rund 70 Quadratkilometer Feuchtgebiete. Zusammen mit der Aufforstung der Hügel sollen sie die Stadt vor Überschwemmungen schützen. Das ist ein Vorbild für Klimaanpassung in anderen Städten Afrikas.
Der Dokumentarfilmregisseur Damon Gameau begleitet acht besorgte Heranwachsende aus vier Kontinenten, die durch Europa reisen und Spitzenvertreter großer Konzerne mit der Frage konfrontieren, in welchem Zustand sie die Welt hinterlassen wollen.
Der Klimawandel heizt den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiter an. Mehrere Initiativen wollen mit Umweltschutz verfeindete Gruppen zum Nutzen aller zusammenbringen und so Frieden fördern.
Der Versuch des Umweltministeriums, in Guatemala das Müllrecycling zu befördern, ist vorerst gescheitert – an der Verfassung, aber vor allem an den Interessen der Gemeinden.
Äthiopien hat die Einfuhr von Verbrennern verboten, damit sich E-Autos durchsetzen. Die meisten Menschen sehen das gelassen, weil sie sich gar kein Auto leisten können. Aber das Land könnte so die Phase der fossil betriebenen Autos auslassen.
Die USA wollen Bodenschätze am Meeresgrund abbauen, obwohl das gegen internationales Recht verstößt. Schweizer Firmen wollen daran mitverdienen, und die Regierung lässt sie gewähren.
Die österreichische Wirtschaftsexpertin und Greenpeace-Sprecherin Ursula Bittner beschreibt in ihrem Buch, wie sich Unternehmen als Umweltretter inszenieren und gleichzeitig die globale Klimakrise verschärfen.
Anhand des nur in Mexiko vorkommenden Lurches Axolotl veranschaulichen die Umweltwissenschaftlerin Laura Nadolski und der Lateinamerika-Journalist Toni Keppeler die Probleme des Wassermangels in der Region.
In einer Klinik im Westen Borneos bezahlen Patienten die Behandlung mit Saatgut und Setzlingen. Denn die Klinik will nicht nur Menschen kurieren, sondern auch dem Raubbau an den Wäldern entgegenwirken.
Vor fünf Jahren klagten die Aktivistinnen einer ecuadorianischen NGO gemeinsam mit weiteren Umweltschutzorganisationen gegen die Abfackelanlagen der staatlichen Ölindustrie im Amazonasgebiet. Trotz Gerichtsurteil brennen sie noch immer. Nun unterstützt Amnesty die Aktivistinnen mit einer Petition. Unser „Mitmachen“ .
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