UN und internationale Organisationen
Beim Gipfeltreffen der BRICS-Staaten in Indien Mitte September fehlte Brasiliens Präsident Lula da Silva wegen des Wahlkampfes zu Haus. Sein Land spielt weiter eine treibende Rolle in der Gruppe von zehn Entwicklungs- und Schwellenländern – und bleibt zugleich ein pragmatischer Partner des Westens.
Die Flutkatastrophe in Nepal Ende August hat Hunderte Menschenleben gefordert, die Schäden gehen in die Milliarden. Ein Fall für den Klima-Entschädigungsfonds, sagt Sabine Minninger von Brot für die Welt.
Die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats soll Frauen vor kriegerischer Gewalt schützen und an Friedensverhandlungen beteiligen. Doch wie die Herausgeberinnen dieses Buches bilanzieren, gibt es 25 Jahre nach ihrer Verabschiedung mehr Rückschritte als Erfolge. Rita Schäfer empfiehlt das Buch.
Nach Druck aus den USA hat die Weltbank ihre Ziele zur Klimafinanzierung gestrichen. Welche Folgen das hat und was sie von der Bundesregierung erwartet, erläutert Ute Koczy von der Organisation urgewald.
Im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten von Kenia leben rund 150.000 Menschen. Unser Autor ist einer von ihnen. Er berichtet, welche Folgen die Kürzungen der humanitären Hilfe für das Leben der Bewohner von Kakuma haben.
Kriege, Machtpolitik und die Erosion des Völkerrechts prägen die internationale Politik zunehmend. Das bedroht humanitäre Errungenschaften und macht Entwicklungszusammenarbeit gerade jetzt unverzichtbar.
Das Entwicklungsministerium stoppt die Finanzierung eines Ablegers der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (Unido), der Investitionen und den Technologietransfer in ärmere Länder fördert. Im Hintergrund gab es offenbar Krach.
Die Vereinten Nationen müssen sparen und sollen reformiert werden. Ein Vorschlag ist, den UN-Bevölkerungsfonds UNFPA und UN Women zusammenzulegen. Was das bedeuten würde, erklärt Cristal Downing von der International Crisis Group.
Bei der Nahrungsmittelhilfe aus den USA droht ein Rückschritt in alte schlechte Zeiten. Und ein „America First“-Fan soll neuer Chef des Welternährungsprogramms werden. Keine guten Aussichten, meint Tillmann Elliesen.
Angesichts globaler Krisen betont die Schweizer Regierung den Stellenwert der multilateralen Entwicklungsbanken. Doch den Rückgang bilateraler Entwicklungshilfe werden sie nicht ausgleichen können, sagen Fachleute.
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