Landwirtschaft
Der Irankrieg zeigt einmal mehr, wie abhängig die globale Ernährung von fossiler Energie, Chemie und Logistik ist. Höchste Zeit, arme Länder von Dünger- und Nahrungsimporten zu entkoppeln und auf agrarökologische, krisenresistente Landwirtschaft zu setzen.
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran kostet Menschenleben und schadet der globalen Wirtschaft. Unter den Preisanstiegen für Öl, Dünger und Nahrung leiden vor allem die Afrikaner, doch Europa könnte helfen.
Der Schweizer Ständerat hat das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Malaysia gutgeheißen. Fachleute und NGO-Vertreterinnen kritisieren es aber scharf.
Weidegebiete können stark zu Ernährungssicherung, Klima- und Umweltschutz beitragen, wenn Hirten und ihre Landrechte geschützt werden, findet eine neue Studie.
Die Neuregelungen der EU-Bioverordnung schaden Kleinbauern im globalen Süden, meint Claudia Brück, Fairtrade Vorständin für Kommunikation und Politik.
Ein Rezept dafür, wie die Ernährung der Welt wirklich funktioniert, präsentiert Vaclav Smil in seinem Buch mit diesem Titel nicht – äußert sich aber in Bezug auf die Zukunft dennoch zuversichtlich.
Im Süden Ecuadors liegt eins der wenigen Gebiete, in denen Bauernfamilien von einer Landreform profitiert haben. Doch jetzt verlieren viele ihr Land wieder. Dabei spielen Korruption und Drogenbanden eine Rolle.
Auf 2,5 Prozent aller Ackerflächen weltweit wird Baumwolle angebaut. Kleinbauern arbeiten dabei umweltschonender und effizienter als industrielle Betriebe, betont eine aktuelle Studie.
Firmen aus aller Welt investieren in Kenia in Projekte zum Bodenschutz und können sich den damit gebundenen Kohlenstoff gutschreiben lassen. Das Nachsehen haben die Massai, die auf dem Land leben. Bei manchen formiert sich Widerstand.
Die Nahrungsmittelproduktion ist ein riesiger Absatzmarkt für Öl- und Gaskonzerne. Eine Studie erklärt, warum man den Sektor dringend dekarbonisieren muss und wie das ginge.
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