Landwirtschaft

Während Wasser in Mexiko immer knapper wird, machen Banden mit illegalen Brunnen und Schutzgeldern immense Profite. Präsidentin Claudia Sheinbaum will mit einem neuen Wassergesetz Korruption und Missbrauch bekämpfen.
Das Christentum hat die Natur und speziell den Boden zur bloßen Ressource degradiert und so die Umweltkrise befördert, sagen Theologen aus Afrika. Sie und deutsche Kollegen wollen, dass sich die Theologie und die Kirchen ernsthaft mit Landwirtschaft befassen.
In Brasilien rückt die industrielle Landwirtschaft in Gebiete vor, in denen indigene Gemeinschaften und Kleinbauern leben. Wo das geschieht, häufen sich Konflikte – oft zusätzlich vom Klimawandel angefacht. Der Staat schaut dem weitgehend tatenlos zu.
Der Kaffeeanbau ist im Südsudan noch eine Nische. Die "Equatoria Teak Company" möchte das ändern - und setzt auf eine Sorte, die resistent gegenüber Dürren ist.
In Somaliland hat es zwei Jahre nicht geregnet. Inzwischen fliehen Menschen aus ihren Dörfern, weil die Trockenheit ihre Tiere tötet. In den Flüchtlingslagern versuchen die Menschen, sich dem Extremwetter anzupassen und anders als durch Viehhaltung ihre Existenz zu sichern.
Der Irankrieg zeigt einmal mehr, wie abhängig die globale Ernährung von fossiler Energie, Chemie und Logistik ist. Höchste Zeit, arme Länder von Dünger- und Nahrungsimporten zu entkoppeln und auf agrarökologische, krisenresistente Landwirtschaft zu setzen.
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran kostet Menschenleben und schadet der globalen Wirtschaft. Unter den Preisanstiegen für Öl, Dünger und Nahrung leiden vor allem die Afrikaner, doch Europa könnte helfen.
Der Schweizer Ständerat hat das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Malaysia gutgeheißen. Fachleute und NGO-Vertreterinnen kritisieren es aber scharf.
Weidegebiete können stark zu Ernährungssicherung, Klima- und Umweltschutz beitragen, wenn Hirten und ihre Landrechte geschützt werden, findet eine neue Studie.
Die Neuregelungen der EU-Bioverordnung schaden Kleinbauern im globalen Süden, meint Claudia Brück, Fairtrade Vorständin für Kommunikation und Politik.
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