Heftarchiv 2016

Heft 12 / 2016
Millionen Menschen in Afrika kochen und heizen noch mit Holz. Viele verdienen damit ihren Lebensunterhalt wie diese Arbeiterin in einer Holzkohlefabrik in der Elfenbeinküste (Coverbild). Statt Holz als Brennstoff zu verbieten, sollte man es sauber und nachhaltig machen.
Heft 11 / 2016
Weltweit haben sich Frauen in den vergangenen Jahrzehnten mehr Rechte erstritten – und der Kampf ist noch lange nicht beendet. In Südafrika werden ihr Mut und ihre Kraft alljährlich am 9. August gewürdigt: Der Nationale Frauentag (hier Teilnehmerinnen 2016) erinnert an einen Marsch, bei dem 1956 Zehntausende Frauen gegen die Schwarze diskriminierenden Passgesetze protestiert haben.
Heft 10 / 2016
Der Zweifel an den Segnungen des Freihandels wächst: Zehntausende Menschen haben Mitte September gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA demonstriert. Sind ihre Ängste berechtigt, dass es viele Verlierer und wenige Gewinner geben könnte? Und hilft Handel nicht armen Ländern, ihre Wirtschaft zu entwickeln?
Heft 9 / 2016
Für viele Länder im globalen Süden ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle. Das gilt auch für Ecuador: Der Strand von Canoa ist vor allem bei jungen Leuten beliebt. Den Regierungen bietet das die Chance, die Infrastruktur auszubauen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Einheimischen profitieren oft nicht davon; einige Reiseveranstalter wollen das ändern.
Heft 8 / 2016
Vor zweihundert Jahren galt Zucker noch als Luxusgut, heute wird massenweise konsumiert. Doch das Zuckergeschäft hat Schattenseiten; nicht nur für die Gesundheit: Manchen Zuckerrohr-Arbeitern geht es wenig besser als früher den Sklaven auf den Plantagen.
Heft 7 / 2016
Ohne Angst auf die Straße zu gehen, ist in vielen Ländern kaum möglich. Dabei ist Sicherheit eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse. Polizistinnen, etwa in Somalia (Titelbild), sollen das Recht durchsetzen und Bürger vor Gewalt und Verbrechen schützen. Manchmal sind aber auch sie es, die in der Bevölkerung Angst verbreiten.
Heft 6 / 2016
Im Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak gelten die Kurden als wichtige Verbündete des Westens. Das nährt die Hoffnung, dass sie doch noch einen eigenen Staat erreichen – zum Beispiel in der irakischen Autonomen Region Kurdistan, für die diese Milizionärin in Suleimanija kämpft.
Heft 5 / 2016
Mit Weihrauch und Gebeten begehen Chinesinnen im Yonghegong-Tempel in Peking das Neujahrsfest. Religiöse Handlungen waren früher überall Teil der Alltagskultur, der sich niemand entziehen konnte. In modernen Gesellschaften können Menschen wählen, woran sie glauben und zweifeln.
Heft 4 / 2016
Für Entwicklung braucht man Kapital. Es wird benötigt, um Straßen, Staudämme und Kraftwerke zu bauen, aber auch um ein Rentensystem zu schaffen, junge Firmen zu fördern und Mikrokredite auszugeben. All das finanzieren Entwicklungsbanken. Und nicht selten sind ihre Projekte umstritten oder von geopolitischen Interessen geprägt.
Heft 3 / 2016
Die griechische Insel Lesbos gilt als Eintrittspforte nach Europa. Wie dieses Paar kamen im vergangenen Jahr eine halbe Million Menschen auf diesem Weg in die Europäische Union. Die meisten sind vor den Kriegen in Syrien, Afghanistan und dem Irak geflohen – und treffen in Europa auf große Hilfsbereitschaft, aber auch auf Ablehnung.
Heft 2 / 2016
Reiche Länder können sich besser vor Seuchen schützen als arme. In Haiti forderte ein Cholera-Ausbruch nach dem Erdbeben von 2010 Tausende Menschenleben – hier (Coverbild) kämpft ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums in einem Camp für Erdbebenopfer gegen die Epidemie. Doch auch der Schutz in reichen Ländern wird löchrig, weil Krankheitserreger gegen Antibiotika resistent werden.

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