Klimawandel
Nach Druck aus den USA hat die Weltbank ihre Ziele zur Klimafinanzierung gestrichen. Welche Folgen das hat und was sie von der Bundesregierung erwartet, erläutert Ute Koczy von der Organisation urgewald.
Laut einer neuen Studie stehen die Chancen gut, dass der sogenannte CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU den Klimaschutz weltweit voranbringt. Zugleich geht die Diskussion über mögliche Folgen für Afrika weiter.
Während Wasser in Mexiko immer knapper wird, machen Banden mit illegalen Brunnen und Schutzgeldern immense Profite. Präsidentin Claudia Sheinbaum will mit einem neuen Wassergesetz Korruption und Missbrauch bekämpfen.
Ruandas Hauptstadt Kigali renaturiert rund 70 Quadratkilometer Feuchtgebiete. Zusammen mit der Aufforstung der Hügel sollen sie die Stadt vor Überschwemmungen schützen. Das ist ein Vorbild für Klimaanpassung in anderen Städten Afrikas.
In über 40 Essays beschreiben Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Politik in diesem Buch Möglichkeiten eines solidarischen Umgangs mit der Klimakrise. Sie vermitteln zwar Hoffnung und einen guten Überblick über klimasolidarische Ansätze, aber der Band enthält nichts wirklich Neues.
Der Lebensraum von Wildtieren schrumpft – und klimabedingte Dürren treiben Elefanten, Schlangen und Löwen näher an menschliche Siedlungen. Das kann für beide Seiten tödlich enden. Vor allem die Menschen müssen ihr Verhalten anpassen.
Die Emissionen von Streitkräften tragen stark zur Erderwärmung bei, und manche Armeen wollen sie verringern. Zugleich stellt Extremwetter sie vor neue Probleme auf dem Gefechtsfeld und vor neue Aufgaben in der Nothilfe.
Seit der Unabhängigkeit des Südsudans bemüht sich die UN-Blauhelmmission UNMISS darum, die Sicherheitslage in dem Land zu stabilisieren und die Bevölkerung zu schützen. Seit 2023 hat die Mission eine Abteilung, die die Folgen des Klimawandels für die Sicherheit in den Blick nimmt. Johnson Nkem erklärt, wie Klimafolgen Konflikte im Land befeuern und wie UNMISS sich darauf einstellt.
Der Klimawandel heizt den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiter an. Mehrere Initiativen wollen mit Umweltschutz verfeindete Gruppen zum Nutzen aller zusammenbringen und so Frieden fördern.
Lange Dürren, Starkregen, große Hitze – der Klimawandel verschlechtert die Lebensbedingungen vieler Menschen, besonders in ärmeren Ländern. Das kann lokale Streitigkeiten begünstigen. Aber es als Ursache von Kriegen anzusehen, ist ein Kurzschluss.
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