Klimawandel
Die Energiewende ist ohne Landraub und großflächige Umweltzerstörung möglich, so eine von Greenpeace beauftragte Studie: mit mehr Kreislaufwirtschaft und einen gezielteren Einsatz von Mineralien.
Die Deutsche Umwelthilfe klagt gegen das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Solche Verfahren häufen sich, nicht nur in Deutschland. Kritiker wittern Rechtsmissbrauch und bezweifeln, dass das dem Klimaschutz nützt.
Zehn Jahre nach dem wegweisenden Klimaabkommen von Paris gibt es durchaus Fortschritte beim Klimaschutz. Eine Gruppe von 80 Ländern will den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen vorantreiben. Gut so, kommentiert Bernd Nilles, Geschäftsleiter von Fastenaktion.
Dass Großinvestoren aus Eigeninteresse den Umstieg auf grünes Wirtschaften vorantreiben, ist eine Illusion. Wer Klimaschutz will, muss gegen die absurde Vermögenskonzentration vorgehen.
Ciani-Sophia Hoeder beschreibt in ihrem Buch "Ökorassismus. Wie Weiße unsere Welt zerstören", wie die zerstörerische Ausbeutung von Ressourcen im globalen Süden kolonialen Mustern folgt.
Entwicklungspolitische Organisationen kritisieren, dass für dieses Jahr angekündigte Fördermittel nicht ausgezahlt wurden. Das behindert laufende Vorhaben zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.
Abkommen mit anderen Ländern sollen es der Schweiz ermöglichen, abgesaugtes Kohlendioxid anderswo unterirdisch einzulagern. Fachleute halten das für notwendig, um die Schweizer Klimaziele zu erreichen. Zugleich kritisieren sie, dass es in der Schweizer Klimapolitik zu langsam vorangehe.
Indonesien setzt bislang auf die Kohleverstromung. Eine Partnerschaft für eine sozial gerechte Energiewende, vor allem mit Deutschland, soll Indonesien bei der grünen Transformation helfen. Die Schritte gehen in die richtige Richtung, aber der Weg ist noch lang.
Das globale Wirtschaftswachstum wird noch überwiegend mit Öl, Gas und Kohle befeuert. Den Übergang zu erneuerbaren Energien treibt vor allem China voran – zu langsam für den Klimaschutz, aber mit weitreichenden weltpolitischen Folgen.
Ab nächster Woche tagt der UN-Klimagipfel im brasilianischen Belém, mitten im Amazonasgebiet. Viele lokale Gruppen und Indigene bekommen keinen Zugang dazu. Deshalb haben sie zwei alternative Konferenzen organisiert, um sich Gehör zu verschaffen.
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