Klimawandel
Svenja Schulze will vor dem UN-Klimagipfel am 1,5-Grad-Ziel festhalten – auch wenn es vorübergehend überschritten werde. Dabei ist das inzwischen eine Illusion, die vernünftige Klimapolitik mehr behindert als fördert.
Reiche Staaten und Firmen kaufen Emissionsrechte auf internationalen Kohlenstoffmärkten. Den ärmsten Ländern, die dort Projekte anbieten, bringt das wenig, so ein neuer Bericht.
Große Firmen lassen Bäume pflanzen, die CO2 binden und so ihre Emissionen ausgleichen sollen. Eine Studie zeigt, dass dies mit einer neuen Welle von Landaneignungen einhergeht, vor allem in Afrika.
Auskömmlicher und umweltfreundlicher Kaffeeanbau - ein Projekt in Burundi zeigt, wie es geht. Für "guten Kaffee zu guten Bedingungen" wirbt Landwirt Ernest Ndumuraro während der "Fairen Woche" in Deutschland.
Namibia will in den kommenden Jahren Millionen Tonnen grünen Wasserstoff herstellen und exportieren, auch nach Deutschland. Namibische Organisationen kritisieren, das Vorhaben sei intransparent und missachte die Rechte der indigenen Bevölkerung.
Überall auf der Welt haben Landwirte, Kleinbauern und Viehhirten mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Vier in der Landwirtschaft tätige Frauen und Männer aus Afrika, Indien und Brasilien erzählen, welche Probleme sie haben – und wie sie sie lösen wollen.
Einige Anbieter von CO2-Zertifikaten wollen ihren Kunden nicht mehr bescheinigen, dass Investitionen in Klimaschutzprojekte die eigenen Emissionen ausgleichen. Gut so, findet Tillmann Elliesen.
Österreich legt seinen zweiten Freiwilligen Nationalen Bericht zu den UN-Nachhaltigkeitszielen vor. Er nennt einige Erfolge, etwa bei der Biolandwirtschaft und Geschlechtergerechtigkeit. Eine große Baustelle bleibt aber bestehen.
Die EU-Kommission hat hohe Zölle auf den Import von Elektroautos aus China verhängt und folgt damit dem Kurs der USA. Das wird den Klimaschutz bremsen und teurer machen, kritisiert Bernd Ludermann.
Seit 2021 gibt es zwischen den G7-Staaten und Ländern im globalen Süden Partnerschaften für eine gerechte Energiewende. Doch laut zivilgesellschaftlicher Organisationen herrscht in den Abkommen ein starkes Machtgefälle zwischen Nord und Süd.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!