Zivilgesellschaft und NGOs

Nigeria ist reich an Öl, aber arm an Energie. Das soll sich ändern – und zwar klimafreundlich, sagen Religionsführer und fordern die Einbindung lokaler Gemeinschaften und benachteiligter Bevölkerungsgruppen.
Seit dreißig Jahren sind München und Simbabwes Hauptstadt Harare über eine Städtepartnerschaft verbunden. Zwischenzeitlich wurden die offiziellen Kontakte gestoppt, doch eine aktive Zivilgesellschaft hielt die Verbindung am Leben.
Mit einer Unterschriftenaktion will eine Initiative auf den Philippinen ein Gesetz gegen die Bildung politischer Dynastien ins Parlament einbringen. Die katholische Kirche nutzt ihren Einfluss und unterstützt die Kampagne.
Die restriktive Einreisepolitik der USA bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird in Deutschland zu Recht kritisiert. Dabei sind die Einreisebestimmungen für Menschen aus dem globalen Süden und besonders Afrika auch hierzulande schikanös.
Das Weltsozialforum findet Anfang August in Benin statt, organisiert vom Westafrikanischen Bewegungsbündnis für Land- und Wasserrechte . Burry Tunkara ist Mitglied der Gender-Kommission des Bündnisses. Sie erklärt, worum es beim diesjährigen Weltsozialforum gehen wird und warum es so wichtig ist.
Das Entwicklungsministerium (BMZ) muss im kommenden Jahr erneut mit deutlich weniger Geld auskommen. Laut den von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgestellten Eckwerten für den Bundeshaushalt 2027 soll das BMZ sogar stärker sparen als andere Ressorts.
Syrien leidet unter den Folgen des Kriegs und der jahrzehntelangen Diktatur. Um den Frieden zu sichern, fordert die Zivilgesellschaft in Städten wie Homs eine lückenlose Aufarbeitung. Doch die Übergangsjustiz weist strukturelle Schwächen auf – ohne eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter bleibt die Heilung der Gesellschaft ungewiss.
Mit dem Projekt Sister Cities in Action will Berlin die Beziehungen zu seinen Partnerstädten Windhuk, Mexiko-Stadt und Jakarta vertiefen und stärker gesellschaftlich verankern.
Der Bundestag debattiert über Änderungen am drei Jahre alten Lieferkettengesetz. Doch dieses wirkt und ist praktikabel, sagen zwei Organisationen in einer Studie und warnen, dass es damit in der Praxis bald ein Ende hat.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz muss sparen und nächstes Jahr Tausende Stellen streichen. Die westlichen Länder haben ihre Beiträge stark reduziert, und der Versuch, neue Geldquellen zu erschließen, war bislang wenig erfolgreich.
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