Entwicklungspolitik
Die Regierung in Wien will die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit in den Jahren 2027/2028 konstant halten – auf dem bestehenden niedrigen Niveau. Passt das zum Anspruch, außenpolitisch mehr Verantwortung zu übernehmen?
Die deutschen Herausgeberwerke von „welt-sichten“ – Brot für die Welt, Misereor und Kindernothilfe – konnten ihre Finanzen im vergangenen Jahr stabil halten. Scharfe Kritik äußern sie an den Kürzungsplänen der Bundesregierung.
Projekte der Kreditanstalt für Wiederaufbau begünstigen laut einer neuen Studie nebenbei auch Investitionen deutscher Firmen – vor allem in Afrika südlich der Sahara.
Ein neuer, von Deutschland und Kanada ins Leben gerufener Dienstleister soll helfen, privates Kapital für die Entwicklungsfinanzierung zu mobilisieren. Für Fachleute zielt das in die richtige Richtung, viele Probleme von öffentlich-privater Mischfinanzierung blieben allerdings bestehen.
Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) leitet die im Entwicklungsministerium (BMZ) angesiedelte Nord-Süd-Kommission. Esther Lisa Rüden ist die neue Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Kinderhilfswerks Terre des Hommes. Jens Martens ist im Mai nach kurzer, schwerer Krankheit mit nur 63 Jahren gestorben, Jean Ziegler im Juni mit 92 Jahren. Unsere Personalmeldungen im August.
Die Schweizer Regierung hat verkündet, fünf Jahre 20 Millionen Franken pro Jahr bei der internationalen Zusammenarbeit zu sparen. Zudem soll ab 2029 die kurzfristige Nothilfe gestärkt werden – auf Kosten langfristiger Zusammenarbeit.
Nach Druck aus den USA hat die Weltbank ihre Ziele zur Klimafinanzierung gestrichen. Welche Folgen das hat und was sie von der Bundesregierung erwartet, erläutert Ute Koczy von der Organisation urgewald.
Die für die Förderung des Privatsektors zuständige Weltbanktochter IFC hat mit ihren Mikrofinanzprojekten in Kambodscha Schaden angerichtet, sagt die hauseigene Ombudsstelle. Die IFC-Leitung weist das zurück. Das ist inakzeptabel.
Vertraute Grundpfeiler der globalen Ordnung geraten ins Wanken. Wie sich die Entwicklungspolitik anpassen muss und warum sie nötig bleibt, untersucht eine neue Studie.
In der neuen Afrikastrategie der österreichischen Regierung stehen Wirtschaft, Sicherheit und Migration im Mittelpunkt. Fachleute sehen Fortschritte gegenüber dem ersten Entwurf, aber auch noch etliche blinde Flecken.
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