Entwicklungspolitik

Die Schweizer Regierung hat verkündet, fünf Jahre 20 Millionen Franken pro Jahr bei der internationalen Zusammenarbeit zu sparen. Zudem soll ab 2029 die kurzfristige Nothilfe gestärkt werden – auf Kosten langfristiger Zusammenarbeit.
Nach Druck aus den USA hat die Weltbank ihre Ziele zur Klimafinanzierung gestrichen. Welche Folgen das hat und was sie von der Bundesregierung erwartet, erläutert Ute Koczy von der Organisation urgewald.
Die für die Förderung des Privatsektors zuständige Weltbanktochter IFC hat mit ihren Mikrofinanzprojekten in Kambodscha Schaden angerichtet, sagt die hauseigene Ombudsstelle. Die IFC-Leitung weist das zurück. Das ist inakzeptabel.
Vertraute Grundpfeiler der globalen Ordnung geraten ins Wanken. Wie sich die Entwicklungspolitik anpassen muss und warum sie nötig bleibt, untersucht eine neue Studie.
In der neuen Afrikastrategie der österreichischen Regierung stehen Wirtschaft, Sicherheit und Migration im Mittelpunkt. Fachleute sehen Fortschritte gegenüber dem ersten Entwurf, aber auch noch etliche blinde Flecken.
Die restriktive Einreisepolitik der USA bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird in Deutschland zu Recht kritisiert. Dabei sind die Einreisebestimmungen für Menschen aus dem globalen Süden und besonders Afrika auch hierzulande schikanös.
Jean Ziegler, der bekannteste Schweizer Marxist, ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und radikale Streiter für eine bessere Welt, ist gestorben.
Die im März gewählte grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg mit Ministerpräsident Cem Özdemir bekennt sich zur Entwicklungszusammenarbeit des Bundeslandes und will den Fokus auf Afrika neu ausrichten. Fachleute sind skeptisch, dass das gelingt.
Die Entwicklungshilfe sinkt, Afrika muss unabhängiger davon werden – etwa durch Steuereinnahmen. Wie das gelingen kann, erklärt Mary Baine vom African Tax Administration Forum.
Seit Jahren unterstützt das Entwicklungsministerium die internationale Hochschulzusammenarbeit finanziell. Diese Förderung soll nun 2030 auslaufen und stattdessen Stipendien- und Alumniprogramme im Fokus stehen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und Hochschulen warnen davor.
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