Berichte

Entwicklungspolitik
Während ein Leiter für das Sekretariat gefunden ist, ist die Bundesregierung noch uneins über den Auftrag und die Gestaltung der neuen Nord-Süd-Kommission. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat nun Position bezogen und drängt.
Österreich
Die österreichische Regierung kürzt bei der Klimaforschung. Das belastet mittelfristig auch Kooperationen mit Entwicklungsländern und erschwert ihnen die Anpassung an Klimafolgen.
Entwicklungsfinanzierung
Angesichts globaler Krisen betont die Schweizer Regierung den Stellenwert der multilateralen Entwicklungsbanken. Doch den Rückgang bilateraler Entwicklungshilfe werden sie nicht ausgleichen können, sagen Fachleute.
Was tut sich in ... Guatemala?
Der Versuch des Umweltministeriums, in Guatemala das Müllrecycling zu befördern, ist vorerst gescheitert – an der Verfassung, aber vor allem an den Interessen der Gemeinden.
Innovation im Strafvollzug
Eine Beamtin aus Nigeria verbessert in Afrika Haftbedingungen mit kleinen Schritten: Die Justizvollzugsbeamtin Olukemi Ibikunle setzt sich erfolgreich für bessere Perspektiven in Gefängnissen ein – in ihrer Heimat Nigeria ebenso wie in der Demokratischen Republik Kongo, wo sie im Rahmen der UN-Friedensmission MONUSCO stationiert war.
Südafrika
Mitten in Südafrika wächst eine Stadt, in der keine Schwarzen wohnen. In Orania suchen Afrikaaner Schutz vor Gewalt und für ihre Sprache und Kultur. Die Bewohner weisen den Vorwurf des Rassismus zurück, doch für Kritiker wurzelt Orania in der Apartheid.
E-Mobilität
Äthiopien hat die Einfuhr von Verbrennern verboten, damit sich E-Autos durchsetzen. Die meisten Menschen sehen das gelassen, weil sie sich gar kein Auto leisten können. Aber das Land könnte so die Phase der fossil betriebenen Autos auslassen.
Rohstoffe im Kongo
Ohne Coltan keine Handys - davon profitieren auch Rebellengruppen im Osten des Kongo. Sie verdienen Millionen an den Rohstoffen der Region - auf Kosten der Bevölkerung.
Kurdengebiete in Nordsyrien
Die kurdisch geführte Autonomie in Nordsyrien ist angesichts des Vormarsches der nationalen Armee fast kampflos zusammenge­brochen. Das liegt an ihren inneren Widersprüchen und ihren autoritären Zügen. Nun gibt es Chancen für eine politische Öffnung.
Nach dem Rückzug von USAID
Vor einem Jahr wurde die US-Entwicklungsagentur USAID zerschlagen. In Indien sind die Folgen dramatisch. Flüchtlinge aus Myanmar werden kaum noch versorgt, Tuberkulose und Malaria-Fälle nehmen zu. Zudem behindert die indische Regierung die Arbeit einheimischer Gesundheitsorganisationen.
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