Berichte
UN-Nachhaltigkeitsziele
In der Länderliste zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele ist die Schweiz deutlich abgerutscht. Die Regierung nennt ein schwieriges internationales Umfeld als Grund. Kritiker lassen das nicht gelten.
Wasserknappheit
Während Wasser in Mexiko immer knapper wird, machen Banden mit illegalen Brunnen und Schutzgeldern immense Profite. Präsidentin Claudia Sheinbaum will mit einem neuen Wassergesetz Korruption und Missbrauch bekämpfen.
Globales Baden-Württemberg
Die im März gewählte grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg mit Ministerpräsident Cem Özdemir bekennt sich zur Entwicklungszusammenarbeit des Bundeslandes und will den Fokus auf Afrika neu ausrichten. Fachleute sind skeptisch, dass das gelingt.
Die andere Seite der WM
Mexiko ist im Fußball-Fieber. Zusammen mit den USA und Kanada richtet das Land vom 11. Juni bis 19. Juli die Weltmeisterschaft aus. Doch manchen ist nicht zum Feiern zumute - so wie Genoveva Domínguez, deren Tochter verschwunden ist.
Abkommen EFTA-Mercosur
Demnächst wird das Schweizer Parlament über das Freihandelsabkommen zwischen den beiden Staatengruppen der EFTA und des Mercosur abstimmen. Die Regierung in Bern und die Wirtschaft hoffen auf bessere Geschäfte, Kritiker fürchten Rückschläge beim Klimaschutz.
Religion und Ökologie
Das Christentum hat die Natur und speziell den Boden zur bloßen Ressource degradiert und so die Umweltkrise befördert, sagen Theologen aus Afrika. Sie und deutsche Kollegen wollen, dass sich die Theologie und die Kirchen ernsthaft mit Landwirtschaft befassen.
Entwicklungszusammenarbeit
Seit Jahren unterstützt das Entwicklungsministerium die internationale Hochschulzusammenarbeit finanziell. Diese Förderung soll nun 2030 auslaufen und stattdessen Stipendien- und Alumniprogramme im Fokus stehen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und Hochschulen warnen davor.
Bnei Menashe
Die israelische Regierung fördert die Umsiedlung von Menschen aus Indien, die sich als Nachfahren eines jüdischen Stammes verstehen. Was als Heimkehr verkauft wird, stärkt gezielt den jüdischen Charakter ausgewählter Städte in Israel. Auch im Nordosten Indiens ist das Programm umstritten.
Rekrutiert als Kindersoldaten
Sie sind gerade mal 12 oder 13 Jahre alt und dienen im Krieg. Die erstarkenden bewaffneten Gruppen in Kolumbien rekrutieren immer mehr Kinder - und die Aufmerksamkeit dafür ist gering. Dass die Präsidentschaftswahlen am 31. Mai daran etwas ändern, erwartet niemand.
Syrien nach dem Bürgerkrieg
In Syrien entsteht trotz zerstörter Infrastruktur eine neue Generation von Start-ups. Ob Fahrdienste wie YallaGo oder Bildungs-Apps wie Quizat: Syrische Gründer nutzen den Mangel als Motor für technologische Innovation und sozialen Wandel.
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