Berichte
Personalia
US-Diplomatin Tressa Rae Finerty wird neue stellvertretende UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge. Die Mitgliedsländer des OECD-Entwicklungsausschusses haben den Schweizer Diplomaten Thomas Gass zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Deutsche Afrika-Preis 2026 geht nach Kenia. Unsere Personalmeldungen im Oktober.
Freiwilligendienste
Deutschland kürzt seine Förderung für internationale Freiwilligendienste junger Menschen. „weltwärts“ soll bleiben, aber Verbände fürchten einen schleichenden Niedergang.
EU-Haushalt
Die Verhandlungen über den Haushalt der Europäischen Union für die Jahre 2028 bis 2034 gehen in die entscheidende Phase. Die Entwicklungszusammenarbeit könnte dabei unter die Räder kommen.
Fotoschau in Nairobi
Der Fotograf Mutua Matheka macht ältere Kenianer und Kenianerinnen aus dem Slum Kibera in Nairobi zu Stars einer Ausstellung. Ihre ungewöhnlichen Haartrachten zeigen auch, was Frisuren mit Kolonialismus zu tun haben.
Polizeigewalt in Peru
Vor knapp vier Jahren töteten Sicherheitskräfte in Peru bei der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten Dutzende Menschen. Die neue Präsidentin Fujimori erschwert die juristische Aufarbeitung.
Wissenschaftsdiplomatie
Wissenschaft kann Außenpolitik verbessern, und die Diplomatie kann grenzüberschreitende Forschung fördern – auf solche Wissenschaftsdiplomatie setzt die Schweiz auch gegenüber Afrika. Allerdings fehlt es an einer Strategie.
Jemen
Im Jemen sitzen Tausende Kämpfer in Gefängnissen der Regierung oder auch der Huthi-Rebellen. Viele Frauen hoffen auf die Rückkehr ihrer Männer, andere lassen sich scheiden – was für die Kinder besonders schlimm ist.
Was tut sich in ... Indien?
Das Sozialunternehmen SilaiWali in Neu-Delhi bietet Afghaninnen, die vor den Taliban nach Indien geflohen sind, neue Perspektiven und ein selbst finanziertes Leben.
Österreich
In Österreich dürfen muslimische Schülerinnen unter 14 Jahren kein Kopftuch mehr tragen. Die Regierung begründet das mit Kinderschutz und Selbstbestimmung. Andere religiöse Kopfbedeckungen wie die jüdische Kippa bleiben erlaubt.
Lateinamerika
Nach dem ersten Wahlgang in Brasilien ist zu befürchten, dass sich auch dort der Trend aus ganz Lateinamerika fortsetzt: Zuletzt hat eine ganze Reihe linker Regierungen Wahlen gegen stramm rechte Kandidaten verloren. Die wollen hart erkämpfte soziale Fortschritte wieder zurückdrehen.
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