Berichte
Ölpreis
Der Irankrieg hat die Ölpreise in vielen Ländern der Welt steigen lassen. Während Millionen von Menschen dadurch in existenzielle Not geraten, profitiert die Schweiz von zusätzlichen Steuerzahlungen der hier ansässigen Ölfirmen.
Entwicklungspolitik
Das Entwicklungsministerium stoppt die Finanzierung eines Ablegers der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (Unido), der Investitionen und den Technologietransfer in ärmere Länder fördert. Im Hintergrund gab es offenbar Krach.
Armenien
In Armenien wird am 7. Juni das Parlament neu gewählt. Der Regierung wird vorgeworfen, dass sie nach der Niederlage im Krieg gegen Aserbaidschan und der Vertreibung der armenischen Minderheit dort auf Entspannung setzt.
Klimaanpassung
Der Kaffeeanbau ist im Südsudan noch eine Nische. Die "Equatoria Teak Company" möchte das ändern - und setzt auf eine Sorte, die resistent gegenüber Dürren ist.
Radio in Guinea-Bissau
Ein italienischer Priester hat vor 25 Jahren den katholischen Radiosender Sol Mansi in Guinea-Bissau gegründet. Heute ist er der meistgehörte Sender des Landes, auch weil er sich dem sozialen Zusammenhalt und der Vielfalt verschrieben hat.
EU-Entwicklungspolitik
Die Europäische Union finanziert ein Infrastrukturprojekt im Senegal, ein Anbieter aus China soll es verwirklichen: Bei EU-Politikern sorgt das für Kopfschütteln, während Fachleute das entspannter sehen.
Religionsfreiheit
Nach fast zwei Jahren Vakanz wurde das Amt der EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit neu besetzt. Konservativen und rechten EU-Parlamentariern genügt das nicht: Sie wollen, dass die EU mehr gegen „Christenfeindschaft“ tut.
BMZ-Etat
Das Entwicklungsministerium (BMZ) muss im kommenden Jahr erneut mit deutlich weniger Geld auskommen. Laut den von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgestellten Eckwerten für den Bundeshaushalt 2027 soll das BMZ sogar stärker sparen als andere Ressorts.
Westsahara
Die Regierung in Bern hat den Kurs gewechselt und findet jetzt, dass der Autonomieplan Marokkos die beste Lösung für den Westsahara-Konflikt ist. Und Schweizer Unternehmen machen in dem umstrittenen Gebiet fragwürdige Geschäfte.
Nach dem Assad-Regime
Syrien leidet unter den Folgen des Kriegs und der jahrzehntelangen Diktatur. Um den Frieden zu sichern, fordert die Zivilgesellschaft in Städten wie Homs eine lückenlose Aufarbeitung. Doch die Übergangsjustiz weist strukturelle Schwächen auf – ohne eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter bleibt die Heilung der Gesellschaft ungewiss.
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