Berichte

Jemen
Im Jemen sitzen Tausende Kämpfer in Gefängnissen der Regierung oder auch der Huthi-Rebellen. Viele Frauen hoffen auf die Rückkehr ihrer Männer, andere lassen sich scheiden – was für die Kinder besonders schlimm ist.
Humor
Lieblingswitze unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten
Brasilien
In São Paulos Drogenviertel Cracolândia bietet ein Verein Menschen Auswege aus dem Leben auf der Straße an. Er nutzt dazu Auftritte von Clowns, von denen manche selbst früher drogensüchtig waren.
Lachyoga
In Indien wurde das Lachyoga erfunden. Vor allem ältere Inderinnen und Inder praktizieren es, weil sie sonst nicht mehr viel zu lachen haben – und weil auch künstliches Lachen gesund ist. Und darüber machen sich jüngere Inder lustig.
Bangladesch
In Bangladeschs religiösem Leben ist Humor tief verwurzelt. Doch Politik und Gewalt, aber auch das Internet haben seine Grenzen verschoben. Während Priester harmlose Witze machen, nutzen religiöse Hardliner Humor als Waffe. Karikaturisten müssen aufpassen, nicht der Blasphemie bezichtigt zu werden.
Nepal
Das traditionelle Gai-Jatra-Fest erinnert in Nepal an diejenigen, die im vergangenen Jahr gestorben sind – mit teils karnevalesken Zügen. Und es bietet auch Raum für politische Satire und Parodie.
Humor und Politik
Humor haben wir alle, sagt der Ethnologe Mirco Göpfert. Oft ist er subversiv, und es gibt auch schon immer Witze über Menschen, die anders sind. Doch inzwischen nutzen rechtsextreme und autoritäre Politiker Humor, um Gruppen zu diskriminieren und den Rahmen des Sagbaren auszuweiten. Das sollte uns beunruhigen, sagt Mirco Göpfert, Professor für Sozial- und Kulturanthropologie an der Goethe-Universität Frankfurt.
Nigeria
Nigeria ist reich an Öl, aber arm an Energie. Das soll sich ändern – und zwar klimafreundlich, sagen Religionsführer und fordern die Einbindung lokaler Gemeinschaften und benachteiligter Bevölkerungsgruppen.
Entwicklungspolitik
Die Schweizer Regierung hat verkündet, fünf Jahre 20 Millionen Franken pro Jahr bei der internationalen Zusammenarbeit zu sparen. Zudem soll ab 2029 die kurzfristige Nothilfe gestärkt werden – auf Kosten langfristiger Zusammenarbeit.
Partnerschaft München-Harare
Seit dreißig Jahren sind München und Simbabwes Hauptstadt Harare über eine Städtepartnerschaft verbunden. Zwischenzeitlich wurden die offiziellen Kontakte gestoppt, doch eine aktive Zivilgesellschaft hielt die Verbindung am Leben.
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