Berichte

Außenpolitik
Im Frühjahr war Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker in Indien – ein symbolträchtiger Besuch, der für die Annäherung der beiden Länder steht. Dabei geht es nicht nur um Geopolitik und Handel, sondern auch um die Alpen als Traumkulisse für Indiens Filmindustrie.
Renaturierung
Ruandas Hauptstadt Kigali renaturiert rund 70 Quadratkilometer Feuchtgebiete. Zusammen mit der Aufforstung der Hügel sollen sie die Stadt vor Überschwemmungen schützen. Das ist ein Vorbild für Klimaanpassung in anderen Städten Afrikas.
Ölpreis
Der Irankrieg hat die Ölpreise in vielen Ländern der Welt steigen lassen. Während Millionen von Menschen dadurch in existenzielle Not geraten, profitiert die Schweiz von zusätzlichen Steuerzahlungen der hier ansässigen Ölfirmen.
Personalia
Neuer Leiter des UN-Welternährungsprogramms wird voraussichtlich der US-Amerikaner Luke J. Lindberg. Sebastian Tripp ist neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung. Der Niederländer Huub Lelieveld erhält den diesjährigen World Food Prize. Unsere Personalmeldungen im Juni.
Was tut sich im ... Jemen?
Viele Jemeniten stehen der modernen Gesundheitsversorgung und dem technischen Fortschritt skeptisch gegenüber. Sie vertrauen lieber auf traditionelle, auf Glauben beruhende Heilmittel – beispielsweise auf Wasser vom Grab eines „Wali“. Ein moderner Imam hält dagegen.
Bergbau in Sambia
Im Süden von Sambia wird Kohle abgebaut, um die Kupferbergwerke im Norden des Landes zu befeuern. Außerdem graben unzählige Kleinschürfer nach Rohstoffen wie Lithium und Zinn. In den Abbaugebieten wird mit der Frage gerungen, wie der Boom möglichst umwelt- und sozialverträglich gestaltet werden kann.
Wildtiere in der Klimakrise
Der Lebensraum von Wildtieren schrumpft – und klimabedingte Dürren treiben Elefanten, Schlangen und Löwen näher an menschliche Siedlungen. Das kann für beide Seiten tödlich enden. Vor allem die Menschen müssen ihr Verhalten anpassen.
CO2-Emissionen
Die Emissionen von Streitkräften tragen stark zur Erderwärmung bei, und manche Armeen wollen sie verringern. Zugleich stellt Extremwetter sie vor neue Probleme auf dem Gefechtsfeld und vor neue Aufgaben in der Nothilfe.
Friedensarbeit
Der Klimawandel heizt den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiter an. Mehrere Initiativen wollen mit Umweltschutz verfeindete Gruppen zum Nutzen aller zusammenbringen und so Frieden fördern.
Kriegsursache Klimawandel?
Lange Dürren, Starkregen, große Hitze – der Klimawandel verschlechtert die Lebens­be­dingungen vieler Menschen, besonders in ärmeren Ländern. Das kann lokale Streitig­keiten begünstigen. Aber es als Ursache von Kriegen anzusehen, ist ein Kurzschluss.
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