Berichte

CO2-Emissionen
Die Emissionen von Streitkräften tragen stark zur Erderwärmung bei, und manche Armeen wollen sie verringern. Zugleich stellt Extremwetter sie vor neue Probleme auf dem Gefechtsfeld und vor neue Aufgaben in der Nothilfe.
Friedensarbeit
Der Klimawandel heizt den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiter an. Mehrere Initiativen wollen mit Umweltschutz verfeindete Gruppen zum Nutzen aller zusammenbringen und so Frieden fördern.
Kriegsursache Klimawandel?
Lange Dürren, Starkregen, große Hitze – der Klimawandel verschlechtert die Lebens­be­dingungen vieler Menschen, besonders in ärmeren Ländern. Das kann lokale Streitig­keiten begünstigen. Aber es als Ursache von Kriegen anzusehen, ist ein Kurzschluss.
Landkonflikte
In Brasilien rückt die industrielle Landwirtschaft in Gebiete vor, in denen indigene Gemeinschaften und Kleinbauern leben. Wo das geschieht, häufen sich Konflikte – oft zusätzlich vom Klimawandel angefacht. Der Staat schaut dem weitgehend tatenlos zu.
Entwicklungspolitik
Das Entwicklungsministerium stoppt die Finanzierung eines Ablegers der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (Unido), der Investitionen und den Technologietransfer in ärmere Länder fördert. Im Hintergrund gab es offenbar Krach.
Armenien
In Armenien wird am 7. Juni das Parlament neu gewählt. Der Regierung wird vorgeworfen, dass sie nach der Niederlage im Krieg gegen Aserbaidschan und der Vertreibung der armenischen Minderheit dort auf Entspannung setzt.
Klimaanpassung
Der Kaffeeanbau ist im Südsudan noch eine Nische. Die "Equatoria Teak Company" möchte das ändern - und setzt auf eine Sorte, die resistent gegenüber Dürren ist.
Radio in Guinea-Bissau
Ein italienischer Priester hat vor 25 Jahren den katholischen Radiosender Sol Mansi in Guinea-Bissau gegründet. Heute ist er der meistgehörte Sender des Landes, auch weil er sich dem sozialen Zusammenhalt und der Vielfalt verschrieben hat.
EU-Entwicklungspolitik
Die Europäische Union finanziert ein Infrastrukturprojekt im Senegal, ein Anbieter aus China soll es verwirklichen: Bei EU-Politikern sorgt das für Kopfschütteln, während Fachleute das entspannter sehen.
Religionsfreiheit
Nach fast zwei Jahren Vakanz wurde das Amt der EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit neu besetzt. Konservativen und rechten EU-Parlamentariern genügt das nicht: Sie wollen, dass die EU mehr gegen „Christenfeindschaft“ tut.
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