Berichte
Wissenschaftsdiplomatie
Wissenschaft kann Außenpolitik verbessern, und die Diplomatie kann grenzüberschreitende Forschung fördern – auf solche Wissenschaftsdiplomatie setzt die Schweiz auch gegenüber Afrika. Allerdings fehlt es an einer Strategie.
Jemen
Im Jemen sitzen Tausende Kämpfer in Gefängnissen der Regierung oder auch der Huthi-Rebellen. Viele Frauen hoffen auf die Rückkehr ihrer Männer, andere lassen sich scheiden – was für die Kinder besonders schlimm ist.
Was tut sich in ... Indien?
Das Sozialunternehmen SilaiWali in Neu-Delhi bietet Afghaninnen, die vor den Taliban nach Indien geflohen sind, neue Perspektiven und ein selbst finanziertes Leben.
Österreich
In Österreich dürfen muslimische Schülerinnen unter 14 Jahren kein Kopftuch mehr tragen. Die Regierung begründet das mit Kinderschutz und Selbstbestimmung. Andere religiöse Kopfbedeckungen wie die jüdische Kippa bleiben erlaubt.
Lateinamerika
Nach dem ersten Wahlgang in Brasilien ist zu befürchten, dass sich auch dort der Trend aus ganz Lateinamerika fortsetzt: Zuletzt hat eine ganze Reihe linker Regierungen Wahlen gegen stramm rechte Kandidaten verloren. Die wollen hart erkämpfte soziale Fortschritte wieder zurückdrehen.
Weltgebetstag
Der Weltgebetstag wird gern belächelt, doch in den hundert Jahren seines Bestehens haben christliche Frauen aus aller Welt das Forum schon häufiger genutzt, um heikle politische Themen anzusprechen und sich darüber auszutauschen. Das eröffnet den Beteiligten neue Perspektiven auf die Welt.
Künstliche Intelligenz
Die in den Techlaboren entwickelte Künstliche Intelligenz wird immer mächtiger, während Staaten und internationale Gremien versuchen, Regeln für den verantwortlichen Gebrauch aufzustellen. Fachleute nennen als Vorbild die Kontrollmechanismen des Atomwaffensperrvertrags: Die sind zwar nicht perfekt, wären aber ein Anfang.
Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank
Die vor zehn Jahren gegründete Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank AIIB soll die Dominanz des Westens in der Entwicklungsfinanzierung brechen. Obwohl europäische Staaten sie mittragen, ignoriert sie in ihrer Projektarbeit oft Menschenrechte und Transparenz.
Menschenrechte
Noch in den 1990er Jahren haben zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke internationale Politik beeinflusst und Erfolge erstritten. Heute sehen sie sich zunehmend mit Einschränkungen konfrontiert. Zugleich sind sie besser vernetzt und über Ländergrenzen hinweg solidarisch. Vor allem junge Leute kämpfen für ihre Rechte.
UN-Entwicklungssystem
Die Vereinten Nationen sind in der Krise, politisch und finanziell. Das betrifft auch ihren Kampf gegen Armut und für nachhaltige Entwicklung. Es gibt Ideen, wie sie mit weniger Geld sogar mehr Wirkung erzielen könnten. Das erfordert ein radikales Umdenken – bei den UN selbst und bei ihren Mitgliedern.
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