Frauen und Kinder
Im Jemen sitzen Tausende Kämpfer in Gefängnissen der Regierung oder auch der Huthi-Rebellen. Viele Frauen hoffen auf die Rückkehr ihrer Männer, andere lassen sich scheiden – was für die Kinder besonders schlimm ist.
Das Sozialunternehmen SilaiWali in Neu-Delhi bietet Afghaninnen, die vor den Taliban nach Indien geflohen sind, neue Perspektiven und ein selbst finanziertes Leben.
In Österreich dürfen muslimische Schülerinnen unter 14 Jahren kein Kopftuch mehr tragen. Die Regierung begründet das mit Kinderschutz und Selbstbestimmung. Andere religiöse Kopfbedeckungen wie die jüdische Kippa bleiben erlaubt.
In dem Feuchtgebiet Chalan Beel in Bangladesch hat ein Architekt eine Flotte solarbetriebener Boote aufgebaut, die Kindern aus abgelegenen Gebieten während Überschwemmungszeiten Raum für Unterricht bieten.
Eine afghanische Ex-Ministerin kritisiert die deutsche Regierung für ihren Umgang mit Schutzsuchenden: Alema Alema hat in Deutschland studiert und lange in Afghanistan für deutsche Entwicklungsorganisationen und die Regierung gearbeitet. Seit fünf Jahren ist sie wieder in Deutschland und unterstützt die Opposition dort, so gut es geht.
Eine Beamtin aus Nigeria verbessert in Afrika Haftbedingungen mit kleinen Schritten: Die Justizvollzugsbeamtin Olukemi Ibikunle setzt sich erfolgreich für bessere Perspektiven in Gefängnissen ein – in ihrer Heimat Nigeria ebenso wie in der Demokratischen Republik Kongo, wo sie im Rahmen der UN-Friedensmission MONUSCO stationiert war.
Die 15-jährige Nafisa lebt in einem sudanesischen Dorf, das vom Baumwollanbau lebt. Ein Geschäftsmann aus London bringt genetisch verändertes Saatgut und soll sie heiraten; so wird Nafisa zur Schlüsselfigur im Kampf um die Zukunft des Dorfes.
Jermina de Assunção Jersild ChirindzaIch aus Maputo wollte mal raus in die Welt, ihren Horizont erweitern. Dass es dann Deutschland geworden ist, war eher ein Zufall. Jetzt macht es ihr Spaß, in der Freien Kinderschule in Frankfurt zu arbeiten.
Zehn Jahre nach einer Zika-Epidemie müssen Tausende Kinder in den ärmsten Regionen Brasiliens mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen leben. Ihre Mütter haben sich organisiert und Behörden in die Verantwortung genommen.
Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld aufzudecken, ist immer schwierig. Auch im Fall deutscher Priester, die vor Jahrzehnten in Afrika oder Lateinamerika für deutsche katholische Werke arbeiteten und Abhängige missbrauchten.
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