Menschenrechte
Die Berichterstattung über sexuelle Minderheiten ist in vielen Ländern sensationalistisch und verzerrt, erläutert die südafrikanische Dokumentarfilmerin Beverley Palesa Ditsie.
In Sri Lanka wird einem prominenten buddhistischen Mönch sexueller Missbrauch von Minderjährigen vorgeworfen. Nach Angaben der Kinderschutzbehörde ist dies kein Einzelfall, doch nur wenige Geistliche werden zur Rechenschaft gezogen.
In Afrika bilden Führer verschiedener Religionen ein Zweckbündnis unter dem Banner von Familienwerten. Es treibt drastische Gesetze gegen Homosexualität voran und emanzipiert sich von den christlichen Rechten in den USA, die es auf den Weg gebracht haben.
Eine afghanische Ex-Ministerin kritisiert die deutsche Regierung für ihren Umgang mit Schutzsuchenden: Alema Alema hat in Deutschland studiert und lange in Afghanistan für deutsche Entwicklungsorganisationen und die Regierung gearbeitet. Seit fünf Jahren ist sie wieder in Deutschland und unterstützt die Opposition dort, so gut es geht.
Im Süden Kolumbiens tritt eine unbewaffnete Garde von Indigenen den bewaffneten Banden entgegen. Bisher kann sie verhindern, dass Banden zahlreiche Minderjährige aus ihren Gemeinden rekrutieren. Aber ihre Lage wird schwieriger, das Land bekommt nun einen rechtsgerichteten Präsidenten.
Journalismus kann in Somalia lebensgefährlich sein. Das schreckt die Journalistinnen von Bilan Media nicht - ebenso wenig wie die Vorurteile einer tief patriarchalen Gesellschaft. Die sehen sie als Ansporn.
Auf der Kanzel findet Arturo Carrasco die richtigen Worte, um Menschen Trost zuzusprechen, die in Mexikos Krieg gegen die Drogen Angehörige verloren haben. Doch Worte allein genügen dem katholischen Priester nicht in seinem Engagement für Recht und Gerechtigkeit.
Eine Beamtin aus Nigeria verbessert in Afrika Haftbedingungen mit kleinen Schritten: Die Justizvollzugsbeamtin Olukemi Ibikunle setzt sich erfolgreich für bessere Perspektiven in Gefängnissen ein – in ihrer Heimat Nigeria ebenso wie in der Demokratischen Republik Kongo, wo sie im Rahmen der UN-Friedensmission MONUSCO stationiert war.
Die restriktive Einreisepolitik der USA bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird in Deutschland zu Recht kritisiert. Dabei sind die Einreisebestimmungen für Menschen aus dem globalen Süden und besonders Afrika auch hierzulande schikanös.
Mexiko ist im Fußball-Fieber. Zusammen mit den USA und Kanada richtet das Land vom 11. Juni bis 19. Juli die Weltmeisterschaft aus. Doch manchen ist nicht zum Feiern zumute - so wie Genoveva Domínguez, deren Tochter verschwunden ist.
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