Menschenrechte

Sogenannte irreguläre Migranten und Flüchtlinge werden in Europa längst als Sicherheitsproblem wahrgenommen. Entsprechend rüstet die Europäische Union an ihren Außengrenzen auf, um sie fernzuhalten.
Mitte Januar hat Open Doors wieder seinen Weltverfolgungsindex veröffentlicht. Demnach hat sich die Zahl der weltweit verfolgten Christinnen und Christen in nur zehn Jahren verdreifacht. Die Angaben des Hilfswerks sind allerdings fragwürdig.
In der Schweiz steht ein Gambier wegen Folter in Gambia vor Gericht. Das Weltrechtsprinzip macht das möglich und wird am meisten in Europa angewandt, sagt Patrick Kroker.
In vielen Ländern verbessert sich der Zugang von Frauen und Mädchen zu Bildung, Gesundheitsdiensten und Erwerbschancen. Das bremst die Geburtenrate und schafft eine Zeit lang eine für Wirtschaftswachstum günstige Altersstruktur. Doch eine global vernetzte Anti-Gender-Bewegung gefährdet viele Fortschritte.
Während die Welt nach Gaza blickt, wächst die Gewalt in der von Israel besetzten Westbank: Mehr als tausend Palästinenserinnen und Palästinenser wurden dort nach dem Terrorangriff der Hamas Anfang Oktober aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben.
Die Katholische Bischofskonferenz hat sich Anfang Dezember öffentlich hinter den Gesetzesentwurf gegen Homosexualität gestellt. Das ghanaische Parlament will voraussichtlich noch bis Ende des Jahres darüber abstimmen.
Im englischsprachigen Westen Kameruns haben zivilgesellschaftliche Proteste einen bewaffneten Konflikt ausgelöst. Friedensaktivistinnen wie Esther Omam setzen sich für ein Ende der Gewalt ein.
Omar Alshogre ist 2015 aus Syrien geflohen. Als Teenager hatte er drei Jahre Haft und Folter durchlebt. Heute setzt er sich für die Menschenrechte in Syrien ein. Auf Einladung von Amnesty International war er Ende November in Deutschland.
In Chiapas im Süden Mexikos nehmen Gewalt und Vertreibung zu. Zwei Menschenrechtler erklären die Ursachen – von Kämpfen der Drogenbanden über Untätigkeit der Justiz und Großprojekte bis zu einem Sozialprogramm.
Kolumbiens Regierung will den Strafvollzug humaner gestalten. Dagegen gibt es große Widerstände, obwohl Gefängnisse wie „La Modelo“ damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!
„welt-sichten“ schaut auf vernachlässigte Themen und bringt Sichtweisen aus dem globalen Süden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Warum denn das?
Ja, „welt-sichten“ ist mir etwas wert! Ich unterstütze es mit
Schon 3 Euro im Monat helfen
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!