Menschenrechte

Eine Beamtin aus Nigeria verbessert in Afrika Haftbedingungen mit kleinen Schritten: Die Justizvollzugsbeamtin Olukemi Ibikunle setzt sich erfolgreich für bessere Perspektiven in Gefängnissen ein – in ihrer Heimat Nigeria ebenso wie in der Demokratischen Republik Kongo, wo sie im Rahmen der UN-Friedensmission MONUSCO stationiert war.
Die restriktive Einreisepolitik der USA bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird in Deutschland zu Recht kritisiert. Dabei sind die Einreisebestimmungen für Menschen aus dem globalen Süden und besonders Afrika auch hierzulande schikanös.
Mexiko ist im Fußball-Fieber. Zusammen mit den USA und Kanada richtet das Land vom 11. Juni bis 19. Juli die Weltmeisterschaft aus. Doch manchen ist nicht zum Feiern zumute - so wie Genoveva Domínguez, deren Tochter verschwunden ist.
Palästinensische Christen kritisieren scharf, dass Kirchen anderswo, gerade in Deutschland, Israels Vorgehen in Gaza und der Westbank nicht verurteilen. Zu diesen Vorwürfen schweigen die deutschen Kirchen bisher.
UN Women hat 2014 die globale Solidaritätsbewegung HeForShe gestartet. Damals wie heute weist diese Bewegung darauf hin, dass die Gleichstellung der Geschlechter keine „Frauensache“, sondern ein Menschenrechtsthema ist, das die Mitwirkung aller erfordert. Unser „Mitmachen“ im Juni.
Im Süden von Sambia wird Kohle abgebaut, um die Kupferbergwerke im Norden des Landes zu befeuern. Außerdem graben unzählige Kleinschürfer nach Rohstoffen wie Lithium und Zinn. In den Abbaugebieten wird mit der Frage gerungen, wie der Boom möglichst umwelt- und sozialverträglich gestaltet werden kann.
Deutschland hat es vorgemacht, andere EU-Länder ziehen nach: Sie wollen mit den Taliban zusammenarbeiten, um leichter Afghanen abschieben zu können. Damit legitimieren sie das Regime in Kabul und lassen die Afghanen im Stich, die an ihrer Seite für Demokratie gekämpft haben.
Nach fast zwei Jahren Vakanz wurde das Amt der EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit neu besetzt. Konservativen und rechten EU-Parlamentariern genügt das nicht: Sie wollen, dass die EU mehr gegen „Christenfeindschaft“ tut.
Syrien leidet unter den Folgen des Kriegs und der jahrzehntelangen Diktatur. Um den Frieden zu sichern, fordert die Zivilgesellschaft in Städten wie Homs eine lückenlose Aufarbeitung. Doch die Übergangsjustiz weist strukturelle Schwächen auf – ohne eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter bleibt die Heilung der Gesellschaft ungewiss.
Die Hauptstadt Österreichs hat ihren Aktionsplan gegen Rassismus und Diskriminierung überarbeitet und plant nun Schritte in eigenen Strukturen wie der Verwaltung und kommunalen Wohnungsbetrieben. Einen eigenen Etat dafür gibt es aber nicht.
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