Meinungen
Herausgeberkolumne
Auf den Philippinen leben eine Million Menschen mehr schlecht als recht vom Fischfang. Angesichts heftiger werdender Taifune und schwindender Fisch- und Korallenbestände gilt es für sie, Meer und Küste nachhaltig zu bewirtschaften. Dabei unterstützt sie auch Fastenopfer.
Menschenrechte in Äthiopien
Im Ausland fast unbemerkt, werden in Äthiopiens Region Oromia Proteste niedergeschlagen. Das zeigt wieder einmal: Menschenrechte gelten dort wenig – und Europa und die USA fassen das Land mit Samthandschuhen an.
Reife Leistung
Nigeria will einen eigenen Astronauten ins All schicken. Warum auch nicht. Erst der Blick von oben offenbart die Größe einer Nation.
Umweltschutz
Plastikmüll bedeckt weite Teile der Ozeane und lässt Seevögel und Fische verenden. Tragetaschen aus Kunststoff abzuschaffen, ist ein wichtiger Schritt dagegen. Aber er darf nicht der einzige bleiben.
Klimaschutz
Zur Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens fordern Gruppen der Zivilgesellschaft, dass Deutschland seine Emissionen schneller verringert als vorgesehen. Ihr Plan dafür zeigt, wie schwierig das ist – und wie wenig die Regierung sich am Klimaschutz orientiert.
NGOs
Wer Geld investiert, um noch mehr zu verdienen, hat in der Entwicklungsszene keinen guten Ruf. Dabei wird gerne übersehen, dass es ohne private Unternehmen und Profite nicht voran geht.
Strafgerichtshof
In Afrika schwindet die Unterstützung für den Internationalen Strafgerichtshof. Die Angriffe vieler Staatschefs auf das Gericht sind scheinheilig, werden aber allmählich gefährlich.
NGO-Gesetz
Israelische wie palästinensische Behörden machen unabhängigen Organisationen in der eigenen Gesellschaft das Leben schwer. Europa sollte dem entgegentreten - die Zivilgesellschaft in Israel und Palästina braucht Rückendeckung.
Vereinte Nationen
Im Herbst ernennt die Generalversammlung der Vereinten Nationen einen neuen Chef. Diesmal möchte sie nicht wieder nur abnicken, was der UN-Sicherheitsrat hinter verschlossenen Türen ausgehandelt hat.
Glyphosat
Glyphosat versteckt sich in Haferflocken und im Bier, und es lässt sich fast immer im menschlichen Körper nachweisen. Was genau das für den Einzelnen bedeutet, weiß niemand. Grund genug, das Herbizid nicht für weitere 15 Jahre zuzulassen.
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