Krieg, Waffen, Rüstung
Rund 1.000 Kenianer wurden von Russland für den Krieg in der Ukraine rekrutiert. Auch aus anderen afrikanischen Ländern sind Söldner im Front-Einsatz. Für ihre Familien bleibt ihr Schicksal oft ungewiss.
Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran relativiert der Bundeskanzler das Völkerrecht. Aber schlimmer noch: Er verschweigt die weltpolitischen Folgen und behauptet, dieser Krieg werde Gutes bringen. Eine erschreckend schlichte Sicht, meint Bernd Ludermann.
Viele Studentinnen und Studenten aus dem Iran leben in Österreich am Existenzminimum. Seit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im vergangenen Dezember und dem neuen Krieg hat sich die Lage noch verschärft. Jetzt bietet die Regierung in Wien Unterstützung an.
Seit April 2023 kämpfen im Sudan die Rapid Support Forces gegen die sudanesische Armee um die Kontrolle über Land und Ressourcen. Der Krieg bringt Hunger und große Not. Bob Kitchen koordiniert die Nothilfe des International Rescue Committee und berichtet, wie es dort Hilfe leistet.
Westliche Regierungen wollen in Libyen einen stabilen Frieden fördern. Das kann ohne tiefgreifende Wirtschaftsreformen aber nicht gelingen, findet eine Studie von Chatham House.
Seit einem Jahr kontrollieren die M23-Rebellen die Millionenstadt Goma im Osten des Kongo - und terrorisieren die Bevölkerung. "Es kann dich das Leben kosten, wenn du die Wahrheit sagst", berichtet eine Anwohnerin.
Vor 35 Jahren hat sich Somaliland von Somalia abgespalten, jetzt hat Israel es als erstes Land als Staat anerkannt. Die Gefahr besteht, dass das für Instabilität sorgt – über Somaliland hinaus, warnt Markus Virgil Höhne.
Wer in Gaza oder der Westbank an Krebs erkrankt und eine Strahlentherapie braucht, kann sie nur in einem kirchlichen Krankenhaus in Ost-Jerusalem bekommen. Für Patienten aus Gaza ist der Weg dorthin aber seit mehr als zwei Jahren versperrt – sogar für Kinder.
Die EKD hat eine neue Friedensdenkschrift vorgestellt. Wie sie ihre Friedensethik einer veränderten Weltlage angepasst hat und wo er Bedenken hat, erklärt der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Bischof Friedrich Kramer.
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) rügt die Bundesregierung für ihre Neugewichtung von strategischer Rüstungsdiplomatie. Die Aufhebung des Lieferstopps gegenüber Israel hält sie für verfrüht.
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