Darüber lacht die Welt

Humor
Lieblingswitze unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten

Am Weltlachtag in Indien, der dort 1988 gegründet wurde.

Witz aus Nepal 
(gesendet von Bibek Bhandari)
Ein US-Amerikaner, ein Japaner, ein Inder und ein Nepalese unterhalten sich über die Vorzüge der in ihrer Heimat gebauten Autos.
US-Amerikaner: „Mein Auto ist so schnell, dass es, wenn ich morgens losfahre, bis zum Mittag diesen Bundesstaat durchquert hat.“ 
Japaner: „Mein Auto ist so leise, dass man eine Stecknadel fallen hört, selbst wenn es superschnell fährt.“
Inder: „Mein Auto ist so sparsam, dass ich mit einer einzigen Tankfüllung von Delhi nach Mumbai fahren kann.“ 
Nepalese: „Mein Fahrzeug übertrifft alle eure Eigenschaften. Es ist ein Fünfsitzer, bietet aber Platz für 15 Personen, und es fährt nur je nach Laune des Fahrers.“

Witz aus dem Flüchtlingslager Kakuma in Kenia 
(gesendet von Sirak Eshetu)
In der Kakuma-Grundschule gibt die Lehrerin den Erstklässlern eine Aufgabe: „Fragt eure Eltern, welche Berufe sie haben, und erzählt morgen davon in der Klasse.“
Am nächsten Tag gibt Akiir eine ausgefeilte Antwort: Ihr Vater arbeitet für eine kirchliche Organisation und ihre Mutter arbeitete für eine Hilfsorganisation, bis sie wegen der Kürzungen bei den Hilfsgeldern Hausfrau wurde. Die Klasse klatscht.
Dann ist Honest Umboko an der Reihe. „Mein Vater ist an der Grenze gestorben, bevor ich geboren wurde“, sagt er. „Aber meine Mutter substituiert ...“ 
Die Lehrerin hält inne. „Umboko … Meinst du, deine Mutter prostituiert sich?“ 
„Nein, Frau Lehrerin. Meine Schwester prostituiert sich. Aber wenn sie krank ist, springt meine Mutter für sie ein, substituiert sie also.“

Witz aus Lateinamerika
(gesendet von Sandra Weiss)  
Ein Deutscher, ein Franzose, ein Engländer und ein Mexikaner unterhalten sich über ein Gemälde von Adam und Eva im Paradies.
Der Deutsche sagt: „Seht euch nur diese körperliche Perfektion an, sie ist schlank und rank, er hat diesen athletischen Körper, die definierten Muskeln … Das müssen Deutsche sein.“
Sofort reagiert der Franzose: „Das glaube ich nicht, die Erotik, die von beiden Figuren ausgeht, ist offensichtlich, sie so weiblich, er so männlich, sie wissen, dass die Versuchung bald kommen wird, das müssen Franzosen sein.“
Der Engländer schüttelt den Kopf und bemerkt: „Keineswegs, beachten Sie die Gelassenheit ihrer Gesichter, die Zartheit der Haltung, die Nüchternheit der Gesten, sie können nur Engländer sein.“ 
Nach einigen weiteren Sekunden des Betrachtens ruft der Mexikaner aus: „Da bin ich anderer Meinung! Schaut genau hin: Sie haben keine Kleidung, keine Schuhe, kein Zuhause, nur einen traurigen Apfel zum Essen; sie protestieren nicht und glauben dennoch, im Paradies zu sein. Diese beiden können nur Mexikaner sein!“

Witz aus Tansania 
(gesendet von Deodatus Mfugale)
„Die Chinesen essen alles, was vier Beine hat – außer einem Tisch.“ 
Dieser Witz tauchte in den 1970er Jahren auf, als die Chinesen die Eisenbahnstrecke zwischen Sambia und Tansania bauten. Die Einheimischen stellten fest, dass die chinesischen Arbeiter neben Wildtieren auch Hunde, Katzen und sogar bestimmte Schlangenarten aßen. Daraufhin prägten sie diesen Witz.

Witz aus Lateinamerika
Ein Mexikaner sitzt gemütlich beim Frühstück in einem Restaurant, als sich ein Kaugummi kauender Amerikaner neben ihn setzt. Der Mexikaner ignoriert ihn, aber sein Gegenüber verwickelt ihn trotzdem in ein Gespräch. 
„Entschuldigung, essen Sie das ganze Brot?“
„Natürlich!“, antwortet der Mexikaner.
„Wir nicht“, sagt der Gringo. „Wir essen nur die Krume im Inneren des Brotes, und den äußeren Teil legen wir in einen Behälter, recyceln ihn, verwandeln ihn in Mehl und exportieren ihn nach Mexiko.“
Der Mexikaner hört schweigend und unbeeindruckt zu. Der Amerikaner kaut weiter seinen Kaugummi und hakt nach:
„Und esst ihr die Marmelade mit dem Brot?“
„Natürlich!“, antwortet der Mexikaner erneut.
„Wir nicht“, sagt der Amerikaner. „Wir essen zum Frühstück frisches Obst, die Schalen und Kerne geben wir in einen Container, recyceln sie, verarbeiten sie zu Marmelade und exportieren sie nach Mexiko.“
Der Mexikaner, nun schon etwas verärgert, fragt: „Und was macht ihr mit den Kondomen, nachdem ihr sie benutzt habt?“
„Wir werfen sie in den Müll, of course!“
„Nun, wir nicht“, sagt der Mexikaner. „Nachdem wir sie benutzt haben, geben wir sie in einen Behälter, recyceln sie, machen daraus Kaugummi und exportieren ihn in die Vereinigten Staaten.“

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erschienen in Ausgabe 4 / 2026: ... wenn man trotzdem lacht
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