Politik
Nach einer spektakulären Aufholjagd hat Luiz Inácio Lula da Silva die Präsidentschaftswahl in Brasilien gewonnen. Möglich gemacht hat das eine zivilgesellschaftliche Kampagne für den Kandidaten der Arbeiterpartei und gegen seinen rechtsextremen Herausforderer. Ein Bericht aus São Paulo, der Herzkammer der Bewegung.
Der marokkanische König hat die Anwältin Fatima Zahra El Mansouri zur ersten Premierministerin des Landes ernannt. Das zeigt, dass Frauen dort in der Politik Einfluss gewinnen. Ein echter Politikwandel ist von der neuen Regierungschefin allerdings nicht zu erwarten, meint Claudia Mende.
Nach dem ersten Wahlgang in Brasilien ist zu befürchten, dass sich auch dort der Trend aus ganz Lateinamerika fortsetzt: Zuletzt hat eine ganze Reihe linker Regierungen Wahlen gegen stramm rechte Kandidaten verloren. Die wollen hart erkämpfte soziale Fortschritte wieder zurückdrehen.
Die in den Techlaboren entwickelte Künstliche Intelligenz wird immer mächtiger, während Staaten und internationale Gremien versuchen, Regeln für den verantwortlichen Gebrauch aufzustellen. Fachleute nennen als Vorbild die Kontrollmechanismen des Atomwaffensperrvertrags: Die sind zwar nicht perfekt, wären aber ein Anfang.
Beim Gipfeltreffen der BRICS-Staaten in Indien Mitte September fehlte Brasiliens Präsident Lula da Silva wegen des Wahlkampfes zu Haus. Sein Land spielt weiter eine treibende Rolle in der Gruppe von zehn Entwicklungs- und Schwellenländern – und bleibt zugleich ein pragmatischer Partner des Westens.
Der südafrikanische Cartoonist Jonathan Shapiro hat keine Scheu, mächtige Männer zu karikieren. Seine Cartoons waren einst ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen die Apartheid. Seit der African National Congress (ANC) an der Macht ist, nimmt der 67-jährige Zeichner auch dessen Fehltritte aufs Korn.
Er setzt auf die Strahlkraft seines Vaters und möchte gleichzeitig weniger extrem erscheinen. Die Chancen von Flávio Bolsonaro, der nächste Präsident Brasiliens zu werden, stehen nicht schlecht.
In Bangladesch hat die Partei der Studenten, die zum Sturz der alten Staatschefin beigetragen haben, in der jüngsten Parlamentswahl nur wenige Sitze gewonnen. Damit fehlt eine nennenswerte Opposition, findet das Giga-Institut.
In der Türkei geht die Regierung Erdogan hart gegen Bürgermeister der größten Oppositionspartei vor. Wie reagieren deutsche Partnerkommunen?
Patrick Kaczmarczyk plädiert für eine neue wirtschaftspolitische Weltordnung, um globale Probleme wie Klimawandel, Pandemien oder Migration zu lösen.
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