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Sehr geehrte Damen und Herren,
wunderbar, dass Sie zu diesem Thema eine Serie machen wollen! Es ist wirklich Zeit, die Entwicklungspolitik neu zu denken, und es ist viel wichtiger, diese inhaltlichen Fragen anzugehen als den Begriff anzugreifen und eventuell zu ersetzen, wie es offenbar auf Ihrer Fünf-Jahr-Feier gefordert worden ist.
Der Autor spricht die wichtigen Punkte, die neuen Herausforderungen für die internationale Entwicklungsarbeit an. Nicht alles ist neu; neu ist aber, dass die Augen nicht mehr davor verschlossen werden und weitergemacht wird wie bisher, obwohl die Probleme mit Händen zu greifen sind und der wichtige Lösungsfaktor "Zeit" zwischen den Fingern zerrinnt.
Es macht Hoffnung, dass jetzt in der Entwicklungsarbeit Tätige und Entscheidungsträger richtig analysieren, dabei nicht stehen bleiben und die schwierige praktische Umsetzung angehen, sich der für den Erfolg entscheidenden Machtfragen bewusst sind (wenn man sich denen stellt, gibt es kräftig "Prügel", die weh tun!) und trotzdem die Perspektiven/Visionen ihrer Arbeit nicht aus den Augen verlieren.
Beeindruckend, dass der Autor die Weltbank-Studie "Stimmen der Armen" zitiert - dieses Augen öffnende Dokument schien mir in Vergessenheit geraten, zu einem "Non-Paper" geworden zu sein.
Vielleicht erleben wir es ja, dass sich die deutsche Entwicklungspolitik ab Herbst dieses Jahres auf den hier skizzierten Weg begibt und das "Neue" unserer Entwicklungspolitik nicht länger im Wesentlichen in Wirtschaftsförderung und in publicity-trächtigen Ministerauftritten mit Bill Gates und seiner Stiftung besteht.
Mit freundlichen Grüßen
Cay Gabbe

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