Es erhebt sich die Frage, was hat die tausenden nichtstaatlichen Entwicklungsorganisationen gehindert, das durch zuführen, was sie vorgeben tun zu wollen, speziell auf dem Gebiet der Lebensmittelerzeugung. Egal ob kleine oder große NGO´s, sie mögen uns berichten, was sie seit Jahrzehnten der Arbeit auf dem Landwirtschaftssektor realisiert haben. Wenn wie im Bericht ausgeführt wird in unseren Breiten es bis zu zehnfach höhere Erträge gibt, liegt dies nicht an den Förderungen, sondern an der Produktivität. Hier sollten wir eher die NGO´s in die Pflicht nehmen und den Satz im Beitrag “Hunger ist nicht Schicksal, sondern er ist das Ergebnis von menschlichen Versäumnissen” genauer unter die Lupe nehmen. Kann dieser Satz auch so ausgelegt werden, dass die Politik – der Geldgeber öffentlicher Gelder – die NGO´s gar nicht auf ihre Leistungen in ihrer praktischen Arbeit überprüfen will, um den sehr schlechten Istzustand für die Allerärmsten so zu halten wie er ist? Ohne eine Verschwörungsdebatte lostreten zu wollen, stellt sich die Frage: Was geschieht auf den Rohstoffmärkten und Aktienmärkten, wenn die Allerärmsten auf Grund einer konstanten Selbstversorgung/Erhaltungsmöglichkeit nicht wie derzeit 1-2 Euro/Dollar pro Tag (ca. 50 pro Monat) erwirtschaften, sondern 100-200 pro Monat (natürlich ohne Kinderarbeit)? Gibt es dazu Studien oder Hypothesen, wie sich dies auf die Weltwirtschaft auswirkt?
Gerhard Karpiniec
Laxenburg/Österreich
Es erhebt sich die Frage, was hat die tausenden nichtstaatlichen Entwicklungsorganisationen gehindert, das durch zuführen, was sie vorgeben tun zu wollen, speziell auf dem Gebiet der Lebensmittelerzeugung. Egal ob kleine oder große NGO´s, sie mögen uns berichten, was sie seit Jahrzehnten der Arbeit auf dem Landwirtschaftssektor realisiert haben. Wenn wie im Bericht ausgeführt wird in unseren Breiten es bis zu zehnfach höhere Erträge gibt, liegt dies nicht an den Förderungen, sondern an der Produktivität. Hier sollten wir eher die NGO´s in die Pflicht nehmen und den Satz im Beitrag “Hunger ist nicht Schicksal, sondern er ist das Ergebnis von menschlichen Versäumnissen” genauer unter die Lupe nehmen. Kann dieser Satz auch so ausgelegt werden, dass die Politik – der Geldgeber öffentlicher Gelder – die NGO´s gar nicht auf ihre Leistungen in ihrer praktischen Arbeit überprüfen will, um den sehr schlechten Istzustand für die Allerärmsten so zu halten wie er ist? Ohne eine Verschwörungsdebatte lostreten zu wollen, stellt sich die Frage: Was geschieht auf den Rohstoffmärkten und Aktienmärkten, wenn die Allerärmsten auf Grund einer konstanten Selbstversorgung/Erhaltungsmöglichkeit nicht wie derzeit 1-2 Euro/Dollar pro Tag (ca. 50 pro Monat) erwirtschaften, sondern 100-200 pro Monat (natürlich ohne Kinderarbeit)? Gibt es dazu Studien oder Hypothesen, wie sich dies auf die Weltwirtschaft auswirkt?
Gerhard Karpiniec
Laxenburg/Österreich