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Danke Herr Ludermann für Ihren Beitrag zum 2-Grad-Ziel. Wenn ich mich nicht irre, ist Ihre Skepsis bezüglich der Erreichbarkeit größer geworden. Allein die bekannten und genannten Zahlen wie die 1,7 Tonnen CO2 pro Einwohner machen deutlich, nur globale Wirtschaftskrisen lassen die Ziele erreichbar werden. Andererseits sind in Ländern wie Mali, Senegal und Uganda die Emissionen deutlich darunter, was man folgerichtig als vorbildlich bezeichnen müsste. Am Beispiel China wird jedoch erkennbar, was tatsächlich abläuft. Meine Beratungstätigkeit in China hatte das Ziel, Kraftstoffe zu fördern, die zur Smogverminderung in den Städten führen. Das erreicht man leicht mit Treibstoffen auf Alkoholbasis. Der Pferdefuss dabei ist jedoch, in China setzt man auf die riesigen Lagerstätten von Steinkohle, die als Primärenergie zur Treibstoffherstellung eingesetzt werden. Verkürzt dargestellt wird saubere Luft in den Städten erkauft mit höheren CO2-Emissionen bei der Herstellung kohlenstoffarmer Treibstoffe. So ist schon jetzt absehbar, dass China sich mit der Annäherung an das 1,7-Tonnen-Ziel schmücken wird, wobei man nur auf die Emissionen von Alkoholtreibstoff blickt. In der Gesamtrechnung wären die Emissionen beim Einsatz von Rohöldestilaten niedriger, wovon aber niemand reden wird. Es wird also in naher Zukunft noch mehr geschummelt und getrickst bei der Darstellung der eigenen Erfolge. Weil es jedoch weltweit bis 2050 keine Abnahme bei den Fossilen geben wird, sollten die Folgen der Erwärmung der Biosphäre stärker in den Fokus rücken. Hier sei wieder an den Hurrikan "Katrina" erinnert, dessen verheerende Folgen mit einem Bruchteil der Schadenssumme zu verhindern gewesen wären, wenn man dort rechtzeitig Dämme erhöht und Pumpenleistung verstärkt hätte. Vorsorge wäre doch wirklich ein dankbares Thema für welt-sichten. Holland sorgt seit Jahrzehnten in dieser Weise vor. Für weniger informierte Leser sei noch dargestellt, das 1,7-Tonnen-Ziel wird schon verfehlt, wenn jemand mehr als 600 Liter Benzin/Jahr verfährt. Dabei hätte man seine Unterkunft noch nicht beheizt, keinen Strom verbraucht, nur Selbstgezogenes verzehrt und wäre auch nie mit Zug, Bus oder Flugzeug verreist. Nur verständlich, dass der IPCC nicht verbreitet sehen möchte, wie emissionsarme Wirtschaft aussieht.

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