Über den Mangel an Nachweisen zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe ist schon vielfach geschrieben worden. Kann es die Privatwirtschaft besser oder genau so gut? Die Frage ist doch, was soll sie können? Die SDGs sind die aktuellsten, zuletzt formulierten Entwicklungsziele. Auch bei ihnen wird, wie schon so oft, übersehen, dass Entwicklung ein Prozess ewiger Veränderung ist und die Menschen in diesem Fluss leben. Sie leben nicht erst, wenn ein oder mehre vorformulierte Ziele in noch weiter Zukunft erreicht (oder verpasst) werden. Privat wirtschaftliche Investitionen bewirken zunächst einmal, dass lokale Ressourcen (Menschen, Land, usw.) stärker in kapitalistische Produktionsweisen und (globale) Märkte eingebunden werden. Damit gehen zum Teil erhebliche Umwälzungen einher, die nicht nur und nicht immer zum Vorteil der Menschen sind. Ein Hauptkritikpunkt muss daher sein, dass die Menschen auf der lokalen Ebene oft zu wenig Rechte oder gar keine Möglichkeit haben, bei den wichtigen Entscheidungen mitzureden. Auch hier wird mit dem Argument, dass man zum Wohl der Menschen handele, über den Kopf dieser Menschen hinweg entschieden. Damit werden wesentliche Ziele der Entwicklungshilfe, wie Schutz der Menschenwürde und breite demokratische Partizipation, hintangestellt . Entwicklungshilfe braucht weniger Ziele und mehr Prinzipien der Zusammenarbeit, nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Über den Mangel an Nachweisen zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe ist schon vielfach geschrieben worden. Kann es die Privatwirtschaft besser oder genau so gut? Die Frage ist doch, was soll sie können? Die SDGs sind die aktuellsten, zuletzt formulierten Entwicklungsziele. Auch bei ihnen wird, wie schon so oft, übersehen, dass Entwicklung ein Prozess ewiger Veränderung ist und die Menschen in diesem Fluss leben. Sie leben nicht erst, wenn ein oder mehre vorformulierte Ziele in noch weiter Zukunft erreicht (oder verpasst) werden. Privat wirtschaftliche Investitionen bewirken zunächst einmal, dass lokale Ressourcen (Menschen, Land, usw.) stärker in kapitalistische Produktionsweisen und (globale) Märkte eingebunden werden. Damit gehen zum Teil erhebliche Umwälzungen einher, die nicht nur und nicht immer zum Vorteil der Menschen sind. Ein Hauptkritikpunkt muss daher sein, dass die Menschen auf der lokalen Ebene oft zu wenig Rechte oder gar keine Möglichkeit haben, bei den wichtigen Entscheidungen mitzureden. Auch hier wird mit dem Argument, dass man zum Wohl der Menschen handele, über den Kopf dieser Menschen hinweg entschieden. Damit werden wesentliche Ziele der Entwicklungshilfe, wie Schutz der Menschenwürde und breite demokratische Partizipation, hintangestellt . Entwicklungshilfe braucht weniger Ziele und mehr Prinzipien der Zusammenarbeit, nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.