Der unter der Überschrift „Afrika-Verein: developpp.de nicht relevant“ in den welt-sichten Nr. 7/2017 veröffentlichte Artikel erweckt den missverständlichen Eindruck der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft schließe sich dem einseitig negativen Evaluierungsbericht von DEval an und stelle das Programm prinzipiell infrage. Das ist so nicht der Fall. Aus unserer Sicht muss es darum gehen die vielfach künstliche Trennung zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung zu überwinden und Beiträge der Privatwirtschaft zur Stärkung von Wachstum und Beschäftigung in Entwicklungsländern wirksam zu fördern. developpp.de hat durchaus eine ganze Vielzahl von erfolgreichen Engagements unterfüttert oder erst möglich gemacht. Allein das Volumen zeigt aber dass die Relevanz des Programms aktuell deutlich „Luft nach oben“ bietet. Keineswegs zielführend wäre es dieses deshalb prinzipiell infrage zu stellen. Vielmehr sollte überlegt werden welche Veränderungen vorgenommen werden müssen um privatwirtschaftlich Engagement im Entwicklungskontext noch zielgenauer fördern zu können. Dazu könnte etwa die Öffnung für die Förderung von Unternehmen beitragen bei denen das unternehmerische Kerngeschäft innovative Lösungsansätze für entwicklungspolitische Herausforderungen bietet und ökologisch und soziale Wirkungen entfaltet. Auch der Wegfall der Mindestkriterien und die Öffnung für qualifizierte lokale Unternehmen könnten helfen die Wirksamkeit von developpp.de zu erhöhen. Stärker nachfrageorientiert ausgestalten und mit anderen Finanzierungsinstrumenten verknüpfen ist das Gebot der Stunde. developpp.de abschaffen wäre dagegen ein Schritt in die falsche Richtung.
Der unter der Überschrift „Afrika-Verein: developpp.de nicht relevant“ in den welt-sichten Nr. 7/2017 veröffentlichte Artikel erweckt den missverständlichen Eindruck der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft schließe sich dem einseitig negativen Evaluierungsbericht von DEval an und stelle das Programm prinzipiell infrage. Das ist so nicht der Fall. Aus unserer Sicht muss es darum gehen die vielfach künstliche Trennung zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung zu überwinden und Beiträge der Privatwirtschaft zur Stärkung von Wachstum und Beschäftigung in Entwicklungsländern wirksam zu fördern. developpp.de hat durchaus eine ganze Vielzahl von erfolgreichen Engagements unterfüttert oder erst möglich gemacht. Allein das Volumen zeigt aber dass die Relevanz des Programms aktuell deutlich „Luft nach oben“ bietet. Keineswegs zielführend wäre es dieses deshalb prinzipiell infrage zu stellen. Vielmehr sollte überlegt werden welche Veränderungen vorgenommen werden müssen um privatwirtschaftlich Engagement im Entwicklungskontext noch zielgenauer fördern zu können. Dazu könnte etwa die Öffnung für die Förderung von Unternehmen beitragen bei denen das unternehmerische Kerngeschäft innovative Lösungsansätze für entwicklungspolitische Herausforderungen bietet und ökologisch und soziale Wirkungen entfaltet. Auch der Wegfall der Mindestkriterien und die Öffnung für qualifizierte lokale Unternehmen könnten helfen die Wirksamkeit von developpp.de zu erhöhen. Stärker nachfrageorientiert ausgestalten und mit anderen Finanzierungsinstrumenten verknüpfen ist das Gebot der Stunde. developpp.de abschaffen wäre dagegen ein Schritt in die falsche Richtung.