Die ELKIN (DELK) mit ihren 5000 Mitgliedern ist natürlich keine Landeskirche der EKD, wie Bischof Brand zurecht feststellt. Aber sie hängt auch nach 18 Jahren Unabhängigkeit Namibias und 68-jähriger gemeinsamer Geschichte mit fast der Hälfte ihrer von der EKD entsandten Pfarrerschaft noch immer am Tropf der EKD. Dabei gehören die Mitglieder dieser namibischen Kirche überwiegend zu den noch höchstens etwa 20.000 Angehörigen einer deutschsprachigen Minderheit, die inzwischen nur noch weniger als ein Prozent der namibischen Bevölkerung ausmacht. Bei dieser Minderheit handelt es sich aber um eine der weltweit privilegiertesten Minderheiten, mit dem auch unter den Weißen größten Durchschnittseinkommen und dem vielfach von Deutschland geförderten höchsten Bildungsniveau.
So bildet die DELK mit ihren vielen kirchlichen Angeboten und regen Gemeindeleben, das auch die EKD-Delegation zu sehen bekommt, eine kleine Wohlstandsinsel inmitten einer von immer noch übergroßer Armut gekennzeichneten Umwelt.
Dass der relative Reichtum der deutschsprachigen Minderheit zu einem guten Teil auf die Kolonialzeit zurückgeht, den damit verbundenen Völkermord und die Landwegnahme gegen den Herero und Nama, ist eine Tatsache.
Dass die jetzt bestehende „Partnerschaft“ zwischen EKD und DELK in Wirklichkeit „Folge und Ausdruck kolonialen Ursprungs ist“, ist eine Erkenntnis, die auch in dem EKD-Schuldbekenntnis formuliert ist.
Heute bildet die DELK einen Hort für Mitglieder und Synodale, die den Völkermord leugnen. Wenn man den Artikel von Katja Buck liest, fragt man sich, was den Rat der EKD getrieben hat, eine solche aufwendige Reise mit einem derartigen Aufgebot zu unternehmen.
Die ELKIN (DELK) mit ihren 5000 Mitgliedern ist natürlich keine Landeskirche der EKD, wie Bischof Brand zurecht feststellt. Aber sie hängt auch nach 18 Jahren Unabhängigkeit Namibias und 68-jähriger gemeinsamer Geschichte mit fast der Hälfte ihrer von der EKD entsandten Pfarrerschaft noch immer am Tropf der EKD. Dabei gehören die Mitglieder dieser namibischen Kirche überwiegend zu den noch höchstens etwa 20.000 Angehörigen einer deutschsprachigen Minderheit, die inzwischen nur noch weniger als ein Prozent der namibischen Bevölkerung ausmacht. Bei dieser Minderheit handelt es sich aber um eine der weltweit privilegiertesten Minderheiten, mit dem auch unter den Weißen größten Durchschnittseinkommen und dem vielfach von Deutschland geförderten höchsten Bildungsniveau.
So bildet die DELK mit ihren vielen kirchlichen Angeboten und regen Gemeindeleben, das auch die EKD-Delegation zu sehen bekommt, eine kleine Wohlstandsinsel inmitten einer von immer noch übergroßer Armut gekennzeichneten Umwelt.
Dass der relative Reichtum der deutschsprachigen Minderheit zu einem guten Teil auf die Kolonialzeit zurückgeht, den damit verbundenen Völkermord und die Landwegnahme gegen den Herero und Nama, ist eine Tatsache.
Dass die jetzt bestehende „Partnerschaft“ zwischen EKD und DELK in Wirklichkeit „Folge und Ausdruck kolonialen Ursprungs ist“, ist eine Erkenntnis, die auch in dem EKD-Schuldbekenntnis formuliert ist.
Heute bildet die DELK einen Hort für Mitglieder und Synodale, die den Völkermord leugnen. Wenn man den Artikel von Katja Buck liest, fragt man sich, was den Rat der EKD getrieben hat, eine solche aufwendige Reise mit einem derartigen Aufgebot zu unternehmen.