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Zur Aussage von Kik-Chef Patrick Zahn: "Zahn kritisierte, dass die Entwicklungsorganisationen in dem Textilbündnis bei den Standards immer weiter draufsatteln wollten. ... " Was nützt der Näherin ein hoher Lohn, wenn sie am Ende ihren Job los ist", sagte der KiK-Geschäftsführer. Es wäre fatal, wenn die Textilindustrie Bangladesch verließe, weil es dort kaum andere Arbeitsplätze gebe.“
Wir "Entwicklungsorganisationen" fordern von Kik & Co. lediglich die Einhaltung grundlegender Arbeits- und Menschenrechte. Dazu gehört ein Lohn, von dem man menschenwürdig leben kann. Dafür müssen die lächerlich niedrigen Mindestlöhne u.a. in Bangladesch erhöht werden. Herr Zahn versucht dies mit seiner Abwanderungs-Drohung zu verhindern. Damit werden die Näherinnen weiterhin in bitterer Armut leben. Und Kik wird seine Millionengewinne weiterhin schamlos in die Höhe treiben. Gut für Herrn Zahn...
(Der Kommentarschreiber arbeitet bei der Christlichen Initiative Romero (www.ci-romero.de) und vertrat zwei Jahre lang die Zivilgesellschaft im Steuerungskreis des Textilbündnisses.)

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