für diese klaren und ausgewogenen Gedanken (wie ja eigentl. überall in Ihrer Zeitschrift), sehr geehrter Herr Ludermann. Sie sprechen mir damit völlig aus dem Herzen. Weiter gedacht gehört in dieses Feld ja auch, dass über "Demokratie" sehr unterschiedliche Vorstellungen herumgeistern. Für mich sollte das nicht heißen, dass jede/r nur seinen/ihren Egoismus möglichst raumgreifend durchzusetzen versucht, sondern immer an das Wohl aller denkt, mit denen wir nun mal in einer immer enger zusammenrückenden Welt gemeinsam leben. Das betrifft dann freilich alle möglichen "Meinungs"-Äußerungen: Vom Sich-Sträuben gegen ein vernünftiges Tempolimit etwa und dem Verzicht auf umweltschädigende Lebensweisen überhaupt, auch (und nicht zu vergessen) der immer mehr um sich greifenden Lärmbelästigung der Mitmenschen bis hin zum Wahlverhalten. Einen eklatanten Widerspruch sehe ich z.B. darin, zwar einerseits möglichst alle Rechte für sich einzufordern oder gar einzuklagen, sich aber andererseits eingehender Information zu Sachverhalten konsequent zu verweigern. Zur verantwortlichen Ausübung des Wahlrechts wäre es möglicherweise sinnvoll, zuvor einen Demokratietest zu absolvieren bzw. einen derartigen Kurs zu durchlaufen - eventuell hülfe das so manchem, die Konsequenzen der eigenen Meinungsäußerung resp. "Protest"-Wahl vorausschauender einzuschätzen…
für diese klaren und ausgewogenen Gedanken (wie ja eigentl. überall in Ihrer Zeitschrift), sehr geehrter Herr Ludermann. Sie sprechen mir damit völlig aus dem Herzen. Weiter gedacht gehört in dieses Feld ja auch, dass über "Demokratie" sehr unterschiedliche Vorstellungen herumgeistern. Für mich sollte das nicht heißen, dass jede/r nur seinen/ihren Egoismus möglichst raumgreifend durchzusetzen versucht, sondern immer an das Wohl aller denkt, mit denen wir nun mal in einer immer enger zusammenrückenden Welt gemeinsam leben. Das betrifft dann freilich alle möglichen "Meinungs"-Äußerungen: Vom Sich-Sträuben gegen ein vernünftiges Tempolimit etwa und dem Verzicht auf umweltschädigende Lebensweisen überhaupt, auch (und nicht zu vergessen) der immer mehr um sich greifenden Lärmbelästigung der Mitmenschen bis hin zum Wahlverhalten. Einen eklatanten Widerspruch sehe ich z.B. darin, zwar einerseits möglichst alle Rechte für sich einzufordern oder gar einzuklagen, sich aber andererseits eingehender Information zu Sachverhalten konsequent zu verweigern. Zur verantwortlichen Ausübung des Wahlrechts wäre es möglicherweise sinnvoll, zuvor einen Demokratietest zu absolvieren bzw. einen derartigen Kurs zu durchlaufen - eventuell hülfe das so manchem, die Konsequenzen der eigenen Meinungsäußerung resp. "Protest"-Wahl vorausschauender einzuschätzen…