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Wenn die FAO Pestizide als Lösung für die Heuschreckenschwärme ansieht, erkennt man den rückschrittlichen Agraransatz. Die Natur großflächig zu vergiften, kann keine gute Idee sein. Schon jetzt bemerken die Europäer den rasanten Rückgang heimischer Insekten wie der Bestäuber Bienen oder Hummeln. Pestizide gehen nicht nur gezielt gegen Heuschreckenschwärme vor, sondern vernichten ganze Ökosysteme. In den 70er Jahren gab es auch bessere Ansätze wie das Sammeln von Insekten (Kartoffelkäfer). Gerade in Entwicklungsländern, wo Arbeit und Einkommen nicht sicher sind, wären arbeitskraftintensive Hilfemaßnahmen besser. Netze verteilen, Fangprämie, Kochen und Einlegen der Insekten sind nachhaltiger als Gifte zu versprühen und die Umwelt zu zerstören. Doch es muss gehandelt werden. Zögern hilft niemanden.

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