Grundsätzlich ist es richtig,
daß die selbstgerechte Pose einer demokratischen Allianz gegenüber der Autokratie, sowie die ehemalige USA-Politik des „regime change“ im Hinblick auf zukünftige Frieden- und Krisenbewältigung in der Welt zum Scheitern verurteilt sind.
Vielleicht hilft ja ein Rückblick aus Königsberg weiter:
( obwohl man ja heutezutage die Philosophen ja nicht mehr braucht..)
(zun 1. Definitivartikel zum ewigen Frieden..)
Schon Kant kommt 1795 in seinem philosophischen Entwurf ‚zum ewigen Frieden‘, wenn er u.a. die 3 Staatsformen ( Autokratie, Aristokratie und Demokratie ) vergleicht, zu dem Schluss, dass „ die Demokratie, im eigentlichen Verstande des Wortes, notwendig ein Despotism ( ..im Vergleich zum Republikanism.. ) ist , weil sie eine exekutive Gewalt gründet, da alle über und allenfalls auch wider Einen( der also nicht miteinstimmt), mithin alle, die doch nicht alle sind, beschließen; welches ein Widerspruch des allgemeinen Willens mit sich selbst und mit der Freiheit ist.“...... und weiter unten: ......... „wenngleich die 2 anderen Staatsverfassungen ( gemeint: autokratische + aristokratische) so fern immer fehlerhaft sind,......, so ist es bei ihnen doch wenigstens möglich, daß sie dem Geiste eines repräsentativen Systemes gemäße Regierungsart annähmen, wie etwa Friedrich der II, wenigstens sagte:
er sei bloß der erste Diener des Staats )** ( ‚s. Verf. Eid von Kanzlerin Merkel‘ . Anm.d. Verf.),
da hingegen die demokratische es unmöglich macht, weil alles da Herr sein will.“ ( !!!)
Eine selbstgerechte , überhebliche ( ‚hypocrite.‘.) Haltung des Westens ist sicher das falsche Signal für Afrika und Asien , gerade gegenüber dem neuen Weltmachtkandidat China, der genauso wie der Westen seine eigenen Interessen zuerst verfolgt und mit „land grabbing“ und „Umerziehungslager der Uyguren“ etc in Punkto Menschenrechte nicht gerade Punkte sammelt, aber eben historisch nicht wie der Westen das Erbe des Kolonialismus aus dem 19. und 20 ten Jhd. mit sich herumschleppt.
)* Kant :Werke in 12 Bänden,Suhrkamp, Band XI, S.207
)** „man hat die hohe Benennung, die einem Beherrscher oft beigelegt werden ( die eines göttlich Gesalbten..usw) , als grob schwindlig machende Schmeicheleien oft getadelt; aber mich dünkt, ohne Grund ., weit gefehlt, daß sie den Landesherren sollten hochmütig machen, so müssen sie ihn vielmehr in seiner Seele demütigen, wenn er Verstand hat( welches man doch voraussetzen muß), und es bedenkt, daß er ein Amt übernommen habe, was für einen Menschen zu groß ist, nämlich das heiligste, was Gott auf Erden hat, das Recht des Menschen zu verwalten, und diesem Augapfel Gottes irgend worin zu nahe getreten zu sein jederzeit in Besorgnis stehen muß.“
Grundsätzlich ist es richtig,
daß die selbstgerechte Pose einer demokratischen Allianz gegenüber der Autokratie, sowie die ehemalige USA-Politik des „regime change“ im Hinblick auf zukünftige Frieden- und Krisenbewältigung in der Welt zum Scheitern verurteilt sind.
Vielleicht hilft ja ein Rückblick aus Königsberg weiter:
( obwohl man ja heutezutage die Philosophen ja nicht mehr braucht..)
(zun 1. Definitivartikel zum ewigen Frieden..)
Schon Kant kommt 1795 in seinem philosophischen Entwurf ‚zum ewigen Frieden‘, wenn er u.a. die 3 Staatsformen ( Autokratie, Aristokratie und Demokratie ) vergleicht, zu dem Schluss, dass „ die Demokratie, im eigentlichen Verstande des Wortes, notwendig ein Despotism ( ..im Vergleich zum Republikanism.. ) ist , weil sie eine exekutive Gewalt gründet, da alle über und allenfalls auch wider Einen( der also nicht miteinstimmt), mithin alle, die doch nicht alle sind, beschließen; welches ein Widerspruch des allgemeinen Willens mit sich selbst und mit der Freiheit ist.“...... und weiter unten: ......... „wenngleich die 2 anderen Staatsverfassungen ( gemeint: autokratische + aristokratische) so fern immer fehlerhaft sind,......, so ist es bei ihnen doch wenigstens möglich, daß sie dem Geiste eines repräsentativen Systemes gemäße Regierungsart annähmen, wie etwa Friedrich der II, wenigstens sagte:
er sei bloß der erste Diener des Staats )** ( ‚s. Verf. Eid von Kanzlerin Merkel‘ . Anm.d. Verf.),
da hingegen die demokratische es unmöglich macht, weil alles da Herr sein will.“ ( !!!)
Eine selbstgerechte , überhebliche ( ‚hypocrite.‘.) Haltung des Westens ist sicher das falsche Signal für Afrika und Asien , gerade gegenüber dem neuen Weltmachtkandidat China, der genauso wie der Westen seine eigenen Interessen zuerst verfolgt und mit „land grabbing“ und „Umerziehungslager der Uyguren“ etc in Punkto Menschenrechte nicht gerade Punkte sammelt, aber eben historisch nicht wie der Westen das Erbe des Kolonialismus aus dem 19. und 20 ten Jhd. mit sich herumschleppt.
)* Kant :Werke in 12 Bänden,Suhrkamp, Band XI, S.207
)** „man hat die hohe Benennung, die einem Beherrscher oft beigelegt werden ( die eines göttlich Gesalbten..usw) , als grob schwindlig machende Schmeicheleien oft getadelt; aber mich dünkt, ohne Grund ., weit gefehlt, daß sie den Landesherren sollten hochmütig machen, so müssen sie ihn vielmehr in seiner Seele demütigen, wenn er Verstand hat( welches man doch voraussetzen muß), und es bedenkt, daß er ein Amt übernommen habe, was für einen Menschen zu groß ist, nämlich das heiligste, was Gott auf Erden hat, das Recht des Menschen zu verwalten, und diesem Augapfel Gottes irgend worin zu nahe getreten zu sein jederzeit in Besorgnis stehen muß.“