Wenn der Gründungsdirektor des European Council on Foreign Relations, Marc Leonard, in seinem o.g. Artikel über die ‚drohende Ära des Unfriedens, „der Grauzone zwischen Krieg und Frieden“ heutzutage anstelle eines Kalten Krieges eine „Sisyphus Therapie der Abrüstung der Konnektivität“ propagiert, so kann man ihm in der Erkenntnis nur zustimmen, dass eben das Gemeinsame, d.h. das Netz, die Rohstoffe, die Lieferketten, das Klima, die Migration und die Pandemie zum Problem geworden sind. Im Gegensatz zu den Theorien des Club of Rome der 70er Jahre liegt nach Leonards ‚Erleuchtung‘ durch Mellodys Diagnose die Lösung nicht mehr ‚in einer neuen Architektur für einen stärker geeinten Planeten‘, sondern eher in einer Therapie der Konnektivität, die sowohl Konflikt wie Zusammenarbeit bedeutet. Vielleicht wäre ja eine Neuauflage des aus der vergangenen Entwicklungspolitik bekannten ‚Community Development‘ nicht nur für die 3. Welt, sondern für alle 4 Welten erforderlich. Als möglicher Lösungsansatz für die zukünftigen Therapeuten: Nach der Zerstörung der zwei Türme ( noch aus bipolarer Zeit) am 9/11 manifestiert sich im neuen World Trade Center im symbolischen 1 Turm-Gebäude der freien Welt der Führungsanspruch der USA. Die Pandemie und die Folgen des Klimawandels offenbaren jedoch die Anfälligkeit und Schwächen der unbegrenzten Wachstumsphilosophie des ‚Kaufens und Verkaufens‘. Quarantäne, Abstandsgebote, Gesichtsmasken, Isolation, Ausgehverbote, Ausweiskontrollen, Warteschlangen usw. erschweren und verunmöglichen die Kommunikation, die Voraussetzung für eine gesunde Gesellschaft ist. Auf die Dauer kann der Mattscheiben-Tunnelblick des Home Office die dreidimensionale (Offline) Kommunikationswirklichkeit im Alltag nicht ersetzen, ohne traumatische Folgen zu kreieren.
Wenn der Gründungsdirektor des European Council on Foreign Relations, Marc Leonard, in seinem o.g. Artikel über die ‚drohende Ära des Unfriedens, „der Grauzone zwischen Krieg und Frieden“ heutzutage anstelle eines Kalten Krieges eine „Sisyphus Therapie der Abrüstung der Konnektivität“ propagiert, so kann man ihm in der Erkenntnis nur zustimmen, dass eben das Gemeinsame, d.h. das Netz, die Rohstoffe, die Lieferketten, das Klima, die Migration und die Pandemie zum Problem geworden sind. Im Gegensatz zu den Theorien des Club of Rome der 70er Jahre liegt nach Leonards ‚Erleuchtung‘ durch Mellodys Diagnose die Lösung nicht mehr ‚in einer neuen Architektur für einen stärker geeinten Planeten‘, sondern eher in einer Therapie der Konnektivität, die sowohl Konflikt wie Zusammenarbeit bedeutet. Vielleicht wäre ja eine Neuauflage des aus der vergangenen Entwicklungspolitik bekannten ‚Community Development‘ nicht nur für die 3. Welt, sondern für alle 4 Welten erforderlich. Als möglicher Lösungsansatz für die zukünftigen Therapeuten: Nach der Zerstörung der zwei Türme ( noch aus bipolarer Zeit) am 9/11 manifestiert sich im neuen World Trade Center im symbolischen 1 Turm-Gebäude der freien Welt der Führungsanspruch der USA. Die Pandemie und die Folgen des Klimawandels offenbaren jedoch die Anfälligkeit und Schwächen der unbegrenzten Wachstumsphilosophie des ‚Kaufens und Verkaufens‘. Quarantäne, Abstandsgebote, Gesichtsmasken, Isolation, Ausgehverbote, Ausweiskontrollen, Warteschlangen usw. erschweren und verunmöglichen die Kommunikation, die Voraussetzung für eine gesunde Gesellschaft ist. Auf die Dauer kann der Mattscheiben-Tunnelblick des Home Office die dreidimensionale (Offline) Kommunikationswirklichkeit im Alltag nicht ersetzen, ohne traumatische Folgen zu kreieren.