Liebe Frau Rheinheimer,
nein leider gilt es gerade nicht Ambivalenzen auszuhalten und sich ansonsten über die Einigkeit zu freuen. Freuen können wir uns darüber, dass Menschen zur Solidarität bereit sind und unbürokratische Hilfe organisieren. Nicht freuen können wir uns über ein Europa des militärisch-industriellen Komplexes, in dem vor allem Deutschland aber auch andere Länder nun die Gelegenheit sieht, jahrelange politische Debatten zu beenden und den Rüstungsfirmen Milliarden-Aufträge zuschustert. Milliarden, die wir wesentlich dringlicher für Bildung, Gesundheit und Maßnahmen gegen den Klimawandel brauchen, gerade nach 2 Jahren Pandemie. Milliarden, welche die Bevölkerungen Europas und der Welt werden erschuften müssen und die weder den Krieg beenden, noch das Leid irgendeines Krieges mindern werden. Und nein, das Messen mit zweierlei Maß, sowohl an der Frage der völkerrechtswidrigen Einmärsche in Nachbarländer, als auch der Umgang mit Kriegsflüchtlingen - auch ganz konkret wird dunkelhäutigen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine der Zugang erschwert oder sogar verwehrt - dieses Messen mit zweierlei Maß müssen wir ständig und überall angreifen. Das sind keine "kleinen Ambivalenzen" die es auszuhalten gilt, sondern es zeigt die tiefgreifend rassistische und imperialistische Zielrichtung eines geeinten Europas.
Liebe Frau Rheinheimer,
nein leider gilt es gerade nicht Ambivalenzen auszuhalten und sich ansonsten über die Einigkeit zu freuen. Freuen können wir uns darüber, dass Menschen zur Solidarität bereit sind und unbürokratische Hilfe organisieren. Nicht freuen können wir uns über ein Europa des militärisch-industriellen Komplexes, in dem vor allem Deutschland aber auch andere Länder nun die Gelegenheit sieht, jahrelange politische Debatten zu beenden und den Rüstungsfirmen Milliarden-Aufträge zuschustert. Milliarden, die wir wesentlich dringlicher für Bildung, Gesundheit und Maßnahmen gegen den Klimawandel brauchen, gerade nach 2 Jahren Pandemie. Milliarden, welche die Bevölkerungen Europas und der Welt werden erschuften müssen und die weder den Krieg beenden, noch das Leid irgendeines Krieges mindern werden. Und nein, das Messen mit zweierlei Maß, sowohl an der Frage der völkerrechtswidrigen Einmärsche in Nachbarländer, als auch der Umgang mit Kriegsflüchtlingen - auch ganz konkret wird dunkelhäutigen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine der Zugang erschwert oder sogar verwehrt - dieses Messen mit zweierlei Maß müssen wir ständig und überall angreifen. Das sind keine "kleinen Ambivalenzen" die es auszuhalten gilt, sondern es zeigt die tiefgreifend rassistische und imperialistische Zielrichtung eines geeinten Europas.