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Wenn man mal den Blick nicht von der EU nach Afrika, sondern von Afrika nach Europa umkehrt, wird ersichtlich, dass das HauptproblemEuropas der ständige Streit untereinander war und ist . Ausgehend von der 1885 erfolgten Berliner Konferenz mit dem Ergebnis der kolonialen Aufteilung Afrikas ( ‚Simplizissimus‘),wurde Afrika schon 30 Jahre später in den verheerenden 1. Weltkrieg, 20 Jahre später in den 2. WK mehr oder weniger hineingezogen,danach gab es dann 50 Jahre kalten Krieg, wo die ehemalige 3. Welt
beide Kontrahenten immer gegeneinder auspielen konnte, wie es z.Bsp. Ägypten erfolgreich tat. Die darauf folgende Ära der amerikanischen Hegemonie nach Mauerfall und Zusammenbruch der Sowjetunion führte vor allem in Nordafrika zu ziemlich erfolglosen politischen Einflussnahmen mittels ‚arabischem Frühling‘( Tunesien, Ägypten, Libyen und Syrien ), was v.a. zur Destabilisierung von 2 Staaten führte: Libyen nach Eliminierung Gaddafis und Syrien nach einem verheerenden Krieg, der nicht zum Sturz von Baschar ,sondern zum 1. Flüchtlingsstrom nach Europa führte. Danach wurde Westafrika nach dem Irak-Krieg der USA als Antwort auf 9/11 von dem sich ausbreitenden islamischen Terror milizen nicht verschont (Boko Haram..etc). Nach der Kapitulation vor den Taliban und dem Ausstieg der USA in Afghanistan 2021 wirft der derzeitige Ukraine Krieg der Russen ( 2. Flüchtlingswelle) , der sich ‚Zeitenwende‘ nennt, die Schatten eines - Gott bewahre uns davor – 3. Weltkrieges voraus….Russland, China und die ‚BRIC‘-Staaten ( ½ Weltbevölkerung) fordern die USA heraus und haben ihren Einfluss in Zentralasien und Afrika bereits schon erheblich ausgebaut, während die EU ihre Chancen verstreichen lässt, Nabelschau betreibt und sich schwer tut – wie Alexej Jones richtig kommentiert, mit einer Stimme zu sprechen, gemeinsame Werte fordert, anstatt partnerschaftliche Verträge auf Augenhöhe mit sichtbaren Ergebnissen ( Strassen, Krankenhäuser, Schulen, Fabriken und Infrastruktur..etc) für die Bevölkerung aufzubauen, wie es vor allem China bereits tun , während Russland vor allem Waffen liefert und an Rohstoffen interessiert ist.
Die Bewohner Mosambiks, dem 3. Größten Erdgasexporteur Afrikas wundern sich wohl, warum Deutschland und Italien vom ca. 7000km entfernten Mosambik Gas beziehen wollen, mit einem mehrfach höheren klimatischen Fussabdruck ( Schweröl von Tankschiffen..),
wo sie doch schon Pipelines zum 2000 km entfernten Russland zu Verfügung haben, Und die Altkanzerin sagt uns dann : „ Ohne Russland wird es in Europa keinen Frieden geben.“

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