Der Artikel bespricht gar nicht die langfristigen Folgen der demografischen Dividende. Das sind bei uns Altersarmut, Arbeitnehmermangel, Zerbruch des Rentensystems, vielleicht auch gesellschaftliche Spannungen durch Migration. Und wenn dann noch eine größere Krise die Wirtschaft zu Boden bringt, ist niemand mehr da, um das Land wieder aufzubauen – im Gegensatz z.B. zu Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.
Die langfristigen Folgen der demografischen Dividende sind also gar nicht abzusehen und es erscheint viel eher als eine kurzfristige Energieverpulverung zuungunsten einer langfristigen Entwicklung, die mit einem Generationenvertrag verträglich wäre. Die Frage, wie man zu zwei Kindern pro Frau zurückkehren kann, ist sowohl weltweit relevant als auch anscheinend weltweit unbeantwortet.
(Ein Modell wäre, ohne dass ich es gutheißen würde, das "Modell USA": Stetige Einwanderung aus strukturschwächeren Ländern mit höherer Fertilität.)
Der Artikel bespricht gar nicht die langfristigen Folgen der demografischen Dividende. Das sind bei uns Altersarmut, Arbeitnehmermangel, Zerbruch des Rentensystems, vielleicht auch gesellschaftliche Spannungen durch Migration. Und wenn dann noch eine größere Krise die Wirtschaft zu Boden bringt, ist niemand mehr da, um das Land wieder aufzubauen – im Gegensatz z.B. zu Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.
Die langfristigen Folgen der demografischen Dividende sind also gar nicht abzusehen und es erscheint viel eher als eine kurzfristige Energieverpulverung zuungunsten einer langfristigen Entwicklung, die mit einem Generationenvertrag verträglich wäre. Die Frage, wie man zu zwei Kindern pro Frau zurückkehren kann, ist sowohl weltweit relevant als auch anscheinend weltweit unbeantwortet.
(Ein Modell wäre, ohne dass ich es gutheißen würde, das "Modell USA": Stetige Einwanderung aus strukturschwächeren Ländern mit höherer Fertilität.)