Man kann sich kaum vorstellen, wie der Autor für machbar hält, was er an Vorschlägen präsentiert. Er sieht richtig, Unternehmen brechen Gesetze, erpressen und bestechen. Er möchte, dass die Wähler bei Investitionsentscheidungen, bei Kapitalbeschaffung und -verwertung und bei der Lobbyarbeit ein Wörtchen mitreden. Dabei lässt er aussen vor, inwieweit die politischen Parteien zum Teil seit über hundert Jahren festgelegt sind auf Richtung und Ziele ihrer Arbeit. Deshalb spielen die Millionen Einzelinteressen bei den Wahlen keine Rolle, sondern nur was die Parteiprogramme vorgeben. Sicher ist auch richtig, wie wenig der Wähler inzwischen seinen Delegierten zutraut, einen Richtungswechsel herbeizuführen. Alle maßgeblichen Parteien verfolgen die gleichen längst fragwürdigen Ziele wie ständiges Wirtschaftswachstum, Verteilung von Steuergeldern und Erhalt der Machtstrukturen. Warum soll der Durchschnittsbürger Parteien wählen, die andauernd die Besitzenden überproportional bedienen? Warum soll er überhaupt wählen? Mir scheint viel naheliegender, dieser Form der Bürgerbeteiligung die Gefolgschaft total zu verweigern. Das heißt eben auch, die staatstragenden Parteien nicht mehr zu wählen. Das wird die Demokratie nicht in den Abgrund stürzen, sondern die waren Machtstrukturen wieder offenbaren. Wenn Systemgefährdendes am Horizont auftaucht, dann ergreifen mal wieder die beiden großen Parteien die Macht.
Es ist also mittelfristig, will heißen über Jahrzehnte, aussichtlos einen radikalen Wandel herbei zu wählen. Da die meisten Menschen nur ein Leben haben, sollten sie sich ihre Lebensziele genau überlegen. Kräftig an der Mehrung des BIP mitzuwirken, dürfte die dümmste Entscheidung sein. Die Mehrung des BIP macht nur die Reichen noch reicher und den staatlichen Wasserkopf noch größer. Wer bei klarem Verstand ist, sollte mal der Frage nachgehen, warum hierzulande trotz fortschreitender Automatisierung die Lebensarbeitszeiten wieder länger werden, warum die Sparer für ihr Geld Zinsen unterhalb der Geldentwertung bekommen, warum in diesen Zeiten der Verkauf und die Vermietung von Wohnraum ein so lukratives Geschäft ist und warum es erstrebenswert und möglich ist, daß ein Einzelner über 200 000 Wohnungen verfügen kann (Guy Hands). Es scheint doch unangebracht, bei dieser Ausgangslage über Wahlen mehr Moral, Transparenz Ehrlichkeit, Fairness und Gerechtigkeit herbeiführen zu wollen. Wer das für möglich hält, ist noch nicht aufgewacht oder will die Wirklichkeit nicht sehen.
Man kann sich kaum vorstellen, wie der Autor für machbar hält, was er an Vorschlägen präsentiert. Er sieht richtig, Unternehmen brechen Gesetze, erpressen und bestechen. Er möchte, dass die Wähler bei Investitionsentscheidungen, bei Kapitalbeschaffung und -verwertung und bei der Lobbyarbeit ein Wörtchen mitreden. Dabei lässt er aussen vor, inwieweit die politischen Parteien zum Teil seit über hundert Jahren festgelegt sind auf Richtung und Ziele ihrer Arbeit. Deshalb spielen die Millionen Einzelinteressen bei den Wahlen keine Rolle, sondern nur was die Parteiprogramme vorgeben. Sicher ist auch richtig, wie wenig der Wähler inzwischen seinen Delegierten zutraut, einen Richtungswechsel herbeizuführen. Alle maßgeblichen Parteien verfolgen die gleichen längst fragwürdigen Ziele wie ständiges Wirtschaftswachstum, Verteilung von Steuergeldern und Erhalt der Machtstrukturen. Warum soll der Durchschnittsbürger Parteien wählen, die andauernd die Besitzenden überproportional bedienen? Warum soll er überhaupt wählen? Mir scheint viel naheliegender, dieser Form der Bürgerbeteiligung die Gefolgschaft total zu verweigern. Das heißt eben auch, die staatstragenden Parteien nicht mehr zu wählen. Das wird die Demokratie nicht in den Abgrund stürzen, sondern die waren Machtstrukturen wieder offenbaren. Wenn Systemgefährdendes am Horizont auftaucht, dann ergreifen mal wieder die beiden großen Parteien die Macht.
Es ist also mittelfristig, will heißen über Jahrzehnte, aussichtlos einen radikalen Wandel herbei zu wählen. Da die meisten Menschen nur ein Leben haben, sollten sie sich ihre Lebensziele genau überlegen. Kräftig an der Mehrung des BIP mitzuwirken, dürfte die dümmste Entscheidung sein. Die Mehrung des BIP macht nur die Reichen noch reicher und den staatlichen Wasserkopf noch größer. Wer bei klarem Verstand ist, sollte mal der Frage nachgehen, warum hierzulande trotz fortschreitender Automatisierung die Lebensarbeitszeiten wieder länger werden, warum die Sparer für ihr Geld Zinsen unterhalb der Geldentwertung bekommen, warum in diesen Zeiten der Verkauf und die Vermietung von Wohnraum ein so lukratives Geschäft ist und warum es erstrebenswert und möglich ist, daß ein Einzelner über 200 000 Wohnungen verfügen kann (Guy Hands). Es scheint doch unangebracht, bei dieser Ausgangslage über Wahlen mehr Moral, Transparenz Ehrlichkeit, Fairness und Gerechtigkeit herbeiführen zu wollen. Wer das für möglich hält, ist noch nicht aufgewacht oder will die Wirklichkeit nicht sehen.