Weil uns das Thema schon lange und noch lange geschäftigt, muss man doch auch mal fragen, warum die Treibhausgase weltweit nur zu- und nie abnehmen. So löblich ich Ihren verbalen Kampf für die Reduktion finde, fehlen mir doch Ihre Vorschläge, wie die Industrieländer mit ihren riesigen Exportanteilen Emissionen reduzieren sollen, ohne in die Rezession zu rutschen. Ist nicht möglicherweise Wirtschaftswachstum untrennbar mit mehr Primärenergieverbrauch verknüpft? Ist nicht die Abschaffung von Energie verschwendenden Gütern mit der energieintensiven Produktion von neuen Gütern verbunden? Ist nicht die Herstellung eines Energiesparautos mit einem größeren Energieaufwand verbunden, als dieses Produkt in seiner Lebenszeit einsparen kann? Ist die Herstellung von (giftigen) Energiesparlampen in China nicht ein fauler Trick, um hier Elektrizität zu sparen? Ist nicht die Stilllegung und der Rückbau von funktionsfähigen AKWs eine Mogelpackung, wenn dafür energieintensiv Windräder nebst Zubehör gebaut und dann mehr Kohle und Erdgas verbrannt werden? Wie stellen Sie sich eine Welt mit weniger fossiler Energie vor? Radfahren statt Fernreisen, heimische Äpfel statt Bananen und Ananas? Leinentascherl statt Plastiktüten? Selbst wenn Sie und ich und noch ein paar andere unseren Energieverbrauch um 50 Prozent senken, was sicher geht, was schlagen Sie der Stahlindustrie, den Zementherstellern, dem Maschinenbau nebst Auto, der Exportindustrie vor? Zeigen nicht China und Indien gerade, welche Folgen wachsender Wohlstand hat? Wohlstand nach westlicher Lesart geht nur mit steigendem Energieeinsatz. Weniger Treibhausgas ist nicht möglich, solange die billigste Energie die fossile ist. Es wird also unaufhaltsam wärmer werden auf dem Planeten. Es macht also mehr Sinn, sich mit den Auswirkungen der Erwärmung zu beschäftigen, als sie mit teuren und nutzlosen Mitteln aufhalten zu wollen. 30 Prozent weniger Emissionen in der EU bis 2020? Das ginge nur mit einer fürchterlichen Rezession. Tatsächlich werden wir bis dahin ein bis zwei Prozent Zunahme jährlich haben. Man verliert an Glaubwürdigkeit, wenn man andauernd unrealistische Forderungen erhebt.
Weil uns das Thema schon lange und noch lange geschäftigt, muss man doch auch mal fragen, warum die Treibhausgase weltweit nur zu- und nie abnehmen. So löblich ich Ihren verbalen Kampf für die Reduktion finde, fehlen mir doch Ihre Vorschläge, wie die Industrieländer mit ihren riesigen Exportanteilen Emissionen reduzieren sollen, ohne in die Rezession zu rutschen. Ist nicht möglicherweise Wirtschaftswachstum untrennbar mit mehr Primärenergieverbrauch verknüpft? Ist nicht die Abschaffung von Energie verschwendenden Gütern mit der energieintensiven Produktion von neuen Gütern verbunden? Ist nicht die Herstellung eines Energiesparautos mit einem größeren Energieaufwand verbunden, als dieses Produkt in seiner Lebenszeit einsparen kann? Ist die Herstellung von (giftigen) Energiesparlampen in China nicht ein fauler Trick, um hier Elektrizität zu sparen? Ist nicht die Stilllegung und der Rückbau von funktionsfähigen AKWs eine Mogelpackung, wenn dafür energieintensiv Windräder nebst Zubehör gebaut und dann mehr Kohle und Erdgas verbrannt werden? Wie stellen Sie sich eine Welt mit weniger fossiler Energie vor? Radfahren statt Fernreisen, heimische Äpfel statt Bananen und Ananas? Leinentascherl statt Plastiktüten? Selbst wenn Sie und ich und noch ein paar andere unseren Energieverbrauch um 50 Prozent senken, was sicher geht, was schlagen Sie der Stahlindustrie, den Zementherstellern, dem Maschinenbau nebst Auto, der Exportindustrie vor? Zeigen nicht China und Indien gerade, welche Folgen wachsender Wohlstand hat? Wohlstand nach westlicher Lesart geht nur mit steigendem Energieeinsatz. Weniger Treibhausgas ist nicht möglich, solange die billigste Energie die fossile ist. Es wird also unaufhaltsam wärmer werden auf dem Planeten. Es macht also mehr Sinn, sich mit den Auswirkungen der Erwärmung zu beschäftigen, als sie mit teuren und nutzlosen Mitteln aufhalten zu wollen. 30 Prozent weniger Emissionen in der EU bis 2020? Das ginge nur mit einer fürchterlichen Rezession. Tatsächlich werden wir bis dahin ein bis zwei Prozent Zunahme jährlich haben. Man verliert an Glaubwürdigkeit, wenn man andauernd unrealistische Forderungen erhebt.