So pauschal wie Frau Schomerus das schreibt, kann man nicht sagen, dass die internationale Kooperation und EZ bei der Stabilisierung von fragilen Staaten gescheitert ist. Den Beispielen von Frau Schomerus, kann man erfolgreich Beispiele entgegensetzen. So ist es gelungen Cote d´Ivoire nach einem Bürgerkrieg zu stabilisieren. Und wir haben jetzt dort eine sehr erfolgreiche wirtschaftliche und soziale Entwicklung. In Sierra Leone hat das Eingreifen von 200-300 britischen Fallschirmjägern dazu geführt, eine Terrormiliz auszuschalten. Seitdem gibt es auch dort Fortschritte, wenn auch verhalten.
In Kenia hat das entschlossene Eingreifen der USA und auch Deutschlands nach einer sehr umstrittenen Wahl, die in einen Bürgerkrieg zu eskalieren drohte, dazu geführt, dass eine große Koalition gebildet wurde. Seitdem ist Kenia institutionell einigermaßen stabilisiert und Wahlen finden seitdem fast ohne Probleme statt.
In der Frage der Intervention und EZ für fragile Staaten gibt es keine eindeutige "one fits for all" Antwort. Jeder Fall ist verschieden. Allerdings ist eine gesunde Skepsis mit Blick auf Machbarkeit von Stabilisierung sicher hilfreich. Das zwingt dazu in jedem neuen Fall sehr genau hinzuschauen und natürlich die negativen Erfahrungen in das Abwägen des Für und Wider einzubeziehen.
So pauschal wie Frau Schomerus das schreibt, kann man nicht sagen, dass die internationale Kooperation und EZ bei der Stabilisierung von fragilen Staaten gescheitert ist. Den Beispielen von Frau Schomerus, kann man erfolgreich Beispiele entgegensetzen. So ist es gelungen Cote d´Ivoire nach einem Bürgerkrieg zu stabilisieren. Und wir haben jetzt dort eine sehr erfolgreiche wirtschaftliche und soziale Entwicklung. In Sierra Leone hat das Eingreifen von 200-300 britischen Fallschirmjägern dazu geführt, eine Terrormiliz auszuschalten. Seitdem gibt es auch dort Fortschritte, wenn auch verhalten.
In Kenia hat das entschlossene Eingreifen der USA und auch Deutschlands nach einer sehr umstrittenen Wahl, die in einen Bürgerkrieg zu eskalieren drohte, dazu geführt, dass eine große Koalition gebildet wurde. Seitdem ist Kenia institutionell einigermaßen stabilisiert und Wahlen finden seitdem fast ohne Probleme statt.
In der Frage der Intervention und EZ für fragile Staaten gibt es keine eindeutige "one fits for all" Antwort. Jeder Fall ist verschieden. Allerdings ist eine gesunde Skepsis mit Blick auf Machbarkeit von Stabilisierung sicher hilfreich. Das zwingt dazu in jedem neuen Fall sehr genau hinzuschauen und natürlich die negativen Erfahrungen in das Abwägen des Für und Wider einzubeziehen.