Frauen und Kinder
Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld aufzudecken, ist immer schwierig. Auch im Fall deutscher Priester, die vor Jahrzehnten in Afrika oder Lateinamerika für deutsche katholische Werke arbeiteten und Abhängige missbrauchten.
Im Jemen sind über 3400 Schulen teilweise oder vollständig zerstört. In den Ruinen einer dörflichen Grundschule nahe Taiz im Südwesten des Landes kommen jeden Morgen Kinder aus der Umgebung zum Unterricht zusammen. Es ist ihre einzige Chance zu lernen.
Wer in Gaza oder der Westbank an Krebs erkrankt und eine Strahlentherapie braucht, kann sie nur in einem kirchlichen Krankenhaus in Ost-Jerusalem bekommen. Für Patienten aus Gaza ist der Weg dorthin aber seit mehr als zwei Jahren versperrt – sogar für Kinder.
In Kenia werden viele Frauen ungewollt schwanger und stehen ohne Hilfe da. Weil sichere Abtreibungen in den ärmsten Vierteln Nairobis unerreichbar sind, sind gefährliche und gesundheitsschädliche Methoden gang und gäbe. Doch einige Frauen begehen gegen die frauenfeindlichen Regeln auf.
Angélica Lopes‘ Roman verbindet spannungsgeladene Handlung mit den großen Themen des brasilianischen Feminismus, erzählt über ein Jahrhundert hinweg.
Im indischen Bundesstaat Haryana verhindert die Polizei die Hochzeit einer Jugendlichen - ein Fall, der zeigt, wie neue Allianzen, Aufklärung und ein Gerichtsurteil den Kampf gegen Kinderehen stärken.
In Indien errichten Frauenkollektive in Landregionen solarbetriebene Mininetze. Sie nutzen den Strom produktiv und steigern damit nicht nur ihr Einkommen, sondern auch ihr Ansehen. Allerdings sind dazu einige Hürden zu überwinden.
Auch Kinder leiden unter dem härteren Vorgehen gegen Geflüchtete. Doch Kinderrechte und Menschenwürde dürfen keine Verhandlungsmasse im Streit um politische Stimmungen sein, schreibt Katrin Weidemann, Vorsitzende der Kindernothilfe, in ihrer Herausgeberkolumne.
Nach Fällen von Missbrauch wollte die Schweizer Regierung zunächst Adoptionen aus dem Ausland verbieten. Das hat für Kritik aus dem Parlament gesorgt, so dass sie nun zusätzlich einen alternativen Vorschlag vorlegen will.
Manizha Bakhtari ist die Botschafterin für Afghanistan in Wien. Obwohl die Taliban, nachdem sie 2021 wieder an die Macht kamen, sie entlassen haben, führt die Frau ihre Arbeit fort und kämpft für die Rechte von Frauen und Mädchen. Darüber hat die österreichische Regisseurin Natalie Halla sogar einen Film gedreht.
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