Demokratie

Wer sich für Menschenrechte einsetzt, braucht in vielen Ländern großen Mut. Vier Frauen und Männer aus Kolumbien, Myanmar, Nigeria und Brasilien berichten, was sie antreibt, gegen Gewalt, Unrecht und Elend zu kämpfen.
Die katholischen Bischöfe in Ghana plädieren für grundlegende Änderungen im Regierungssystem des Landes und kritisieren die Berichterstattung der Medien. Das beißt sich mit dem Bild Ghanas als demokratischer Musterknabe in Afrika.
Hat sich das Engagement des Westens für Demokratie weltweit nach dem chaotischen Abzug vom Hindukusch erledigt? Wer so denkt, unterliegt gängigen Irrtümern, meint Julia Leininger.
Ein Jahr nach Kriegsende in Bergkarabach spricht Sonja Schiffers, Expertin für den Südkaukasus, über Feindbilder, Versöhnung und die schwierige Rolle der Europäischen Union.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro verliert immer mehr an Rückhalt – und will um jeden Preis verhindern, dass er abtreten muss. Droht der größten Demokratie Lateinamerikas ein Staatsstreich?
Die philippinische Investigativ-Journalistin Ellen Tordesillas kämpft – ebenso wie die frisch gekürte Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa – gegen Lügen und Propaganda der Regierung Duterte. Im Interview mit welt-sichten spricht Tordesillas über ihre gefährliche Arbeit, die anstehenden Präsidentschaftswahlen und die Rolle der katholischen Kirche.
Eine Allianz der Demokratien anzustreben, ist eine schlechte außenpolitische Leitlinie. Weltpolitik ist kein Systemkonflikt zwischen Gut und Böse, meint Bernd Ludermann.
Der Sammelband fragt, ob man in Afrika südlich der Sahara mit Entwicklungshilfe Demokratisierungsprozesse unterstützen kann. Auf die Region entfällt die meiste „Demokratisierungshilfe“, mit der traditionelle westliche Geber seit den 1990er Jahren speziell den Aufbau demokratischer Regierungsformen fördern.
In Somaliland wächst die literarische Szene. Ein kleiner Verlag gibt westliche Klassiker auf Somali heraus und bietet somalischen Dichtern ein breiteres Publikum.
Zwei aktuelle Sachbücher beleuchten die dunkle Seite Indiens. Sie nähren Zweifel am Willen der wechselnden Regierungen, die Menschenrechte zu schützen und die Mehrzahl der Armen am wachsenden Wohlstand zu beteiligen.
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