Nahost: UN-Flüchtlingshilfswerk warnt vor Folgen der Gewalt

Der eskalierende Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran könnte noch mehr Menschen in der Region zur Flucht zwingen und die humanitären Helfer überfordern.

Genf - Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat sich zutiefst besorgt über die militärische Eskalation im Nahen Osten und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung geäußert. Viele betroffene Länder beherbergten bereits Millionen Flüchtlinge und Binnenvertriebene, warnte das UNHCR am Montag in Genf.

Weitere Gewalt könnte noch mehr Menschen in die Flucht zwingen, die humanitären Helfer überfordern und zusätzlichen Druck auf die Aufnahmegemeinschaften ausüben. Das UNHCR forderte von den Konfliktparteien Dialog und Deeskalation, Achtung der Menschenrechte, Schutz der Zivilbevölkerung und eine uneingeschränkte Einhaltung des Völkerrechts.

Die USA und Israel hatten am Samstag eine massive Militärkampagne gegen den Iran begonnen. Das Mullah-Regime reagierte mit Angriffen auf US-Einrichtungen und zivile Objekte in mehreren Staaten der Region und Attacken auf Israel.

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