Das Welternährungsprogramm verstärkt die Hilfe im Südsudan

Genf. Das Welternährungsprogramm der UN (WFP) hat seine Hilfe für Hunderttausende Hungernde im östlichen Südsudan ausgeweitet. Die Menschen in der Region um die Stadt Akobo litten unter einer katastrophalen Ernährungslage, warnte das WFP am Freitag in Genf. Ohne weitere Unterstützung drohe in manchen Gebieten eine Hungersnot. Die Hilfsoperationen würden durch Gewalt, ein beschädigtes Wegenetz sowie die einsetzende Regenzeit erschwert.

Im Südsudan tragen Präsident Salva Kiir und sein früherer Vize Riek Machar seit Jahren einen brutalen Machtkampf aus. Machar wurde seines Amtes enthoben und wegen Mordes und Hochverrats angeklagt. Unter der Gewalt leidet vor allem die Zivilbevölkerung.

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