Genf - Angesichts der Gefahren der Künstlichen Intelligenz hat UN-Generalsekretär António Guterres weltweite und umfangreiche Kontrollen gefordert. Ein mögliches künftiges internationales KI-Abkommen müsse der Sicherheit insbesondere von Kindern oberste Dringlichkeit einräumen, forderte Guterres am Montag in Genf.
Minderjährige müssten vor digitaler Manipulation und Missbrauch geschützt werden, sagte Guterres auf einem UN-Forum über die Regulierung Künstlicher Intelligenz. Kein Kind dürfe zu einem „Versuchskaninchen“ für unregulierte KI werden.
Guterres betonte auch, dass KI mehr und mehr in bewaffneten Konflikten eingesetzt werde. Killerroboter seien längst die Norm auf den Schlachtfeldern.
KI-Rechenzentren mit erneuerbarer Energie
Zu den weiteren Prioritäten für globale Kontrollmechanismen im Bereich der KI sollte der garantierte Zugang zu selbstlernender Technologie für Entwicklungsländer gehören. Noch seien Milliarden Menschen von den positiven Effekten der KI ausgeschlossen.
Der UN-Generalsekretär verlangte zudem, dass bis 2030 alle KI-Rechenzentren mit erneuerbarer Energie betrieben werden sollten. Er betonte, dass die KI-Industrie bereits heute mehr Strom verbrauche als viele einzelne Länder und sie enorme Mengen an Wasser benötige.
