Genf - Im Kampf gegen den schweren Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo fehlen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 1.600 Pflegebetten für die Behandlung von Patienten. Seit Mai seien 1.400 Betten für Patienten mit der lebensgefährlichen Infektionskrankheit installiert worden, teilte die WHO am Dienstag in Genf mit.
Für den Betrieb von insgesamt 3.000 Betten seien 9.000 Gesundheitsmitarbeiter nötig, viele müssten noch trainiert werden. Die Mitarbeiter brauchen laut WHO persönliche Schutzausrüstungen, Infektionsprävention und -kontrolle, Laborunterstützung und weitere medizinische Hilfsmittel.
Mehr als 3.200 Ebola-Tote
Bis zum 7. September wurden vor allem im Osten des Kongo laut WHO 6.686 bestätigte Ebola-Fälle gemeldet. Davon seien 3.226 tödlich verlaufen. Die WHO hatte im Mai angesichts des Ausbruchs den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Eindämmung der Ebola-Epidemie wird durch die anhaltende Gewalt im Osten des Kongos behindert.