Dorfbewohner

Vor elf Jahren hat die Indi­genagemeinde Cherán in Zentralmexiko mit Hilfe einer Bürgerwehr die Holzmafia vertrieben. Nun ist sie eine autonome Insel zwischen Avocadoplantagen – aber  die Jugend möchte mehr als Subsistenzwirtschaft. 
Seit 83 Jahren lebt George Mkumba in einem kleinen Dorf im Süden von Tansania. Er erinnert sich gern an alte Zeiten, in denen es auch ohne Geld ging und sich die Dorfbewohner gegenseitig geholfen haben. Er weiß aber auch, dass er die Zeit nicht zurückdrehen kann.
Bis in die 1990er Jahre prägte gemeinschaftlicher Landbesitz die mexikanischen Dörfer. Doch die neoliberale Wirtschaftspolitik und das organisierte Verbrechen haben bewährte Strukturen zerstört. 
Die Soziologin Becky Yang Hsu hat erforscht, wie arme Dorfbewohner im ländlichen China mit Mikrokrediten umgehen. Als Starthilfe für ein selbstbestimmtes Leben taugen sie demnach nicht.
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