Steuerparadiesw
Staatsgeld stehlen und den Wohltäter geben: Teodorin Nguema Obiang, der Sohn und Stellvertreter des Präsidenten von Äquatorialguinea, verteilt 2013 Geld an Sportler in der Hauptstadt Malabo. In Paris, wo er Immobilien und Luxusautos angesammelt hat, wird er 2017 wegen Geldwäsche und Abzweigung öffentlicher Gelder verurteilt.  
Steuerparadiesw

Beihilfe zur Korruption

Den Entwicklungsländern schaden Steuerparadiese besonders damit, dass sie Geldwäsche und Korruption begünstigen. Denn das stärkt die Mächtigen, die im Süden den Staat bestehlen.

Was in in Steueroasen vorgeht, ist schwer zu durchschauen. Sie helfen Konzernen Steuern sparen und erleichtern illegale Geschäfte. Doch weiß man, wie viel Geld dabei im Spiel ist? Ist es alles gleichermaßen anrüchig? Und wie schädigen diese Geschäfte Entwicklungsländer?

Warum schaffen Regierungen Schattenfinanzplätze?

Steueroasen wurzeln im Bestreben von Gebieten mit schwacher Steuerbasis, ihre Staatseinnahmen zu steigern, indem sie fremde Firmen und fremdes Vermögen anlocken. Selbst wenn sie das kaum oder gar nicht besteuern, wächst so ihre Steuerbasis, weil einheimische Firmen- und Finanzdienstleister profitieren.

...

erschienen in Ausgabe 10 / 2019: Ab in die Steueroase

Neuen Kommentar schreiben