Mexiko
Der Beginn der Karawane: ­Migranten aus Honduras kommen im Oktober 2018 über den Grenzfluss Suchiate von ­Guatemala nach Mexiko.
Mexiko

Erst willkommen, jetzt abgeschoben

Sogar das Militär soll helfen: Mexikos Regierung will Migranten fernhalten, die aus Mittelamerika in die USA wollen. Das liegt vor allem am politischen Druck aus dem Weißen Haus.

Mexiko wandelt sich: Das einstige Transitland für jährlich mehr als eine halbe Million Migranten wird in Zukunft ein Bleibeland sein. Nicht weil sich die Menschen dazu freiwillig entscheiden, sondern weil sie von einer immer restriktiveren Politik dazu angehalten werden.

Ein kurzer Blick zurück: Am 19. Oktober 2018 stimmten auf der guatemaltekischen Seite des Grenzflusses Suchiate Geflüchtete aus Honduras, El Salvador und Guatemala die Hymnen ihrer Heimatländer an. Auf der anderen Seite der Grenze riefen ihnen Mexikaner zu: „Haltet durch!“ Am nächsten Tag überquerten die Geflüchteten die Grenze, sie leiteten den mexikanischen Herbst der Migration ein.

...

erschienen in Ausgabe 12 / 2019: Armut: Es fehlt nicht nur am Geld

Neuen Kommentar schreiben