USA
Die US-Diplomatin Tressa Rae Finerty wird neue stellvertretende UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge. Die Mitgliedsländer des Entwicklungsausschusses (DAC) der OECD haben den Schweizer Diplomaten Thomas Gass zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Deutsche Afrika-Preis 2026 geht nach Kenia. Unsere Personalmeldungen im Oktober.
Die in den Techlaboren entwickelte Künstliche Intelligenz wird immer mächtiger, während Staaten und internationale Gremien versuchen, Regeln für den verantwortlichen Gebrauch aufzustellen. Fachleute nennen als Vorbild die Kontrollmechanismen des Atomwaffensperrvertrags: Die sind zwar nicht perfekt, wären aber ein Anfang.
Nach Druck aus den USA hat die Weltbank ihre Ziele zur Klimafinanzierung gestrichen. Welche Folgen das hat und was sie von der Bundesregierung erwartet, erläutert Ute Koczy von der Organisation urgewald.
Ohne Ergebnis hat die jüngste Staatenkonferenz zum Atomsperrvertrag geendet. Das ist ein düsteres Zeichen, aber besser als der dort angepeilte faule Kompromiss, meint Bernd Ludermann.
Die Emissionen von Streitkräften tragen stark zur Erderwärmung bei, und manche Armeen wollen sie verringern. Zugleich stellt Extremwetter sie vor neue Probleme auf dem Gefechtsfeld und vor neue Aufgaben in der Nothilfe.
Immer wieder attackiert der Iran die Staaten am Persischen Golf. Bader Al Saif von der Universität von Kuwait verurteilt das scharf – genauso wie die Angriffe Israels und der USA auf den Iran. Nötig seien eigene Verhandlungen der Golfstaaten mit Iran.
Fawaz Gerges beschreibt in seinem Buch „The Great Betrayal“ die Geschicke des Nahen Ostens vom Ende des Osmanischen Reiches 1919 bis heute. Dabei geht er vor allem der Frage nach, warum sich in der Region weder Demokratie noch Wohlstand etablieren konnten.
Sich zur Pressefreiheit zu bekennen heißt nicht nur, verfolgte Journalisten zu schützen, sondern auch, unabhängige Medien zu fördern und die Machtkonzentration auf dem Medienmarkt strenger zu kontrollieren, kommentiert Barbara Erbe.
Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran relativiert der Bundeskanzler das Völkerrecht. Aber schlimmer noch: Er verschweigt die weltpolitischen Folgen und behauptet, dieser Krieg werde Gutes bringen. Eine erschreckend schlichte Sicht, meint Bernd Ludermann.
Wie es nach dem Sturz von Präsident Nicolás Maduro weitergeht, hängt nicht nur von den USA ab. Was das Militär und die Bevölkerung jetzt tun, ist entscheidend dafür, ob das Land in Gewalt versinkt oder einen friedlichen Übergang schafft. Ein Politologe im Land sieht fünf Szenarien.
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