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Dass die Gespräche in Kattowitz kaum vorankommen, hat greifbare Gründe. Wer in Kohle fördernden Ländern hört, Kohle als Energieträger soll eliminiert werden, kann diese Forderung nur "zur Kenntnis nehmen". In China wird dieser Vorschlag weitere Jahrzehnte nicht mal diskutiert, in Australien ist der Kohleexport ein wichtiger Beitrag zum Volkseinkommen, in Polen ist Kohle der wichtigste Energieträger. Was will man den Polen vorschlagen, ohne sich lächerlich zu machen? Strom aus Solarzellen? Heizen mit Holz? Autofahren mit Biogas? Alle Transporte mit E-Lastern? Die Veranstaltung in Kattowitz zeigt einmal mehr den Mangel an Realitätssinn bei den politischen Eliten. Um die Lage vor Ort zu verbessern ist gerade in den ärmsten Ländern vorbildliches Handeln gefordert und nicht ergebnisloses Verhandeln. Auch beim evengelischen Pressedienst epd bemerkt man dieses Defizit, jeder konkrete Verbesserungsvorschlag würde mehr bringen als kaum wahrgenommene Artikel. Schon jetzt gibt es Beispiele zuhauf, im Senegal werden durch private Initiative längst Kühlschränke und Wasserpumpen mit Solarstrom betrieben und zum Handy aufladen fährt man nicht mehr in die nächste Stadt. Überall wo Pflanzen wachsen könnte man CO2-neutral nachwachsende Treibstoffe herstellen und mit den Nebenprodukten Nutztiere füttern. Kattowitz ist für die Katz.

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