Simbabwe
Als vor 13 Jahren in Simbabwe landlose Bauern weiße Farmen besetzten, war die Empörung groß in Europa. Seither hält sich das Bild von der Horde schwarzer Taugenichtse, die ihr Land ruiniert haben. Mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun.
In Bulawayo, der zweitgrößten Stadt in Simbabwe, haben die meisten Einwohner WCs mit Wasserspülung. Leider haben sie wegen der anhaltenden Dürre kein Wasser: Die Stauseen, die Bulawayo versorgen, sind leer. Der Bürgermeister sah sich genötigt, eine außergewöhnliche Maßnahme zu verordnen: kollektives Klospülen.
Bürgerrechtler in Simbabwe engagieren sich für ein besseres Gesundheitssystem - Gespräch mit Itai Rusike
Erklärung zu einem „friedlichen und glaubhaften Referendum zur Verfassung"
Die regionale Integration im südlichen Afrika kommt nur stockend voran.
Das hier hätte eigentlich eine Glosse zu Robert Mugabe werden sollen, genauer: zu Robert Mugabe als UN-Sonderbeauftragter für Tourismus. Doch dann kam alles anders.
Die Parteien zerfleischen sich in Flügelkämpfen und die Bürger sind der Politik überdrüssig
Studie: Humanitäre Hilfe versagt beim Schutz vor Gewalt und Naturkatastrophen
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