Indonesien
Mit dem Projekt Sister Cities in Action will Berlin die Beziehungen zu seinen Partnerstädten Windhuk, Mexiko-Stadt und Jakarta vertiefen und stärker gesellschaftlich verankern.
Im Rahmen einer Strafrechtsreform ist in Indonesien auch das Blasphemie-Gesetz geändert worden. Die Regierung will damit das Zusammenleben der Religionen stärken. Minderheitenvertreter befürchten, dass das Gesetz nur auf dem Papier Bestand haben wird.
In vielen Ländern haben zuletzt vorwiegend junge Menschen gegen autokratische Regime protestiert – meist ohne zentrale Führung. Das hat Vor- und Nachteile, so eine neue Studie.
Indonesien unterhält das weltweit größte islamische Bildungswesen, dessen Herzstück die Internatsschulen (Pesantren) bilden. Es ist teilweise in das nationale Bildungssystem eingebunden und hat zur Entstehung einer selbstbewussten islamischen Mittelschicht beigetragen.
In einer Klinik im Westen Borneos bezahlen Patienten die Behandlung mit Saatgut und Setzlingen. Denn die Klinik will nicht nur Menschen kurieren, sondern auch dem Raubbau an den Wäldern entgegenwirken.
Indonesien setzt bislang auf die Kohleverstromung. Eine Partnerschaft für eine sozial gerechte Energiewende, vor allem mit Deutschland, soll Indonesien bei der grünen Transformation helfen. Die Schritte gehen in die richtige Richtung, aber der Weg ist noch lang.
Wer sich gegen große Konzerne und Landraub stellt sowie Umweltschutz einfordert, gerät leicht ins Visier der Mächtigen und lebt gefährlich. Eine neue Untersuchung zeigt das am Beispiel Südostasien.
Hohe US-Zölle schädigen Indonesien schon, bevor sie in Kraft getreten sind, und Vietnam und Malaysia sind noch verwundbarer. Aber die Staaten Südostasiens verhandeln einzeln mit den USA – und die machen Indonesien ein sehr schlechtes Angebot, sagt Moch Faisal Karim.
Die Suche nach einem Arbeitsplatz mit Kranken- und Rentenversicherung ist für viele junge Menschen in Indonesien aussichtslos. Die Folge ist Resignation.
In Indonesien plant die neue Regierung erneut Binnenmigration. Indigene Christen in West-Papua befürchten, dass damit die lokale Bevölkerung weiter marginalisiert wird und die Bodenschätze geplündert werden.
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