Niger

Vier Krisenländer im Sahel werden inzwischen von Militärs regiert. Einheimische Organisationen der Zivilgesellschaft sind uneins, wie Förderer in Deutschland damit umgehen sollten.
Burkina Faso, Mali und im Niger wollen aus der Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas austreten. Wieso das ihre Lage schwieriger macht und wie Deutschland die Region weiter unterstützt, erklärt Bärbel Kofler, Staatssekretärin im BMZ.
Der jüngste Militärputsch im Niger kommt nicht aus heiterem Himmel. Wer die Putschisten sind und was Sahelländer anfällig für Staatsstreiche macht, erklärt Olayinka Ajala von der Leeds University.
In vielen Staaten wird die zivilgesellschaftliche Arbeit zugunsten von Flüchtlingen und Migranten zunehmend behindert. Der diesjährige Atlas der Zivilgesellschaft zeigt das an Beispielen.
Viele Forscherinnen und Forscher im globalen Süden wollen mit ihrer Arbeit raus aus dem Elfenbeinturm und etwas bewirken. Doch oft schlägt ihnen Unverständnis und Misstrauen entgegen – oder es mangelt an Geld. Vier Erfahrungsberichte aus Afrika, Asien und Südamerika.
Die Europäische Union plant neue Militärmissionen in Westafrika. Auf diese Weise will sie Russlands wachsendem Einfluss in der Region begegnen. Ob das gelingt, hängt laut Fachleuten nicht zuletzt von Frankreich ab.
Die Bundesregierung soll ihren Einsatz für die Stabilisierung der Sahel-Staaten vom Kopf auf die Füße stellen, fordern Fachleute mit Verweis auf Parallelen zum Scheitern in Afghanistan.
Mit Zuschüssen aus dem Ausland hat der Niger in den vergangenen Jahren seine Armee aufgerüstet. Eine Recherche zeigt, wie sich Geschäftsleute im Niger und in Russland und der Ukraine dabei bereichert haben.
Das Westafrikanische Wirtschafts- und Sozialzentrum CESAO kümmert sich grenzübergreifend um den Erhalt bedrohter Waldgebiete und erschließt neue, nachhaltige Wirtschaftszweige.
Mehrere Afrika-Fachleute zweifeln am Sinn der Einsätze in Mali. Helmut Asche erklärt, wie man im Sahel wirklich helfen könnte.
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